Mehr als 240 Menschen fanden am Samstag, 5. September, im Neue Haus Sonne in Walsheim zusammen – zu einem Tag, der zeigen sollte, dass die Feuerwehr weit mehr ist als Einsatz und Technik. Die Jugendfeuerwehren des Saarpfalz-Kreises hatten zu einem Aktionstag geladen, bei dem Begegnung und gemeinsames Erleben im Zentrum standen.
Rund 70 Nachwuchskräfte aus dem gesamten Kreis reisten mit ihren Betreuerinnen und Betreuern an. Auf sie warteten über 100 Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung, quer durch alle Altersgruppen, ebenfalls begleitet von ihren Betreuungskräften. Aus diesem Zusammentreffen entwickelte sich schnell ein lebendiges Miteinander.
Herzstück des Tages war eine Fahrzeugausstellung, bei der die Teilnehmenden die Einsatzfahrzeuge aus nächster Nähe erkunden konnten. An mehreren Stationen gab es zudem viel zum Ausprobieren: Gegenstände ließen sich ertasten, Feuerwehrtechnik wurde erklärt, und natürlich durfte auch das eine oder andere Experiment rund um das Element Wasser nicht fehlen.

Zwischen all den Aktionen kamen Jugendliche und Bewohnerinnen und Bewohner ins Gespräch, probierten Dinge gemeinsam aus und teilten sichtlich Freude an den Erlebnissen. So wurde greifbar, dass die Feuerwehr auch für Gemeinschaft und Zusammenhalt steht.
„Wir, die Jugendfeuerwehren im Saarpfalz-Kreis, stehen für Inklusion, für gemeinsame Momente und für Veranstaltungen, bei denen alle Menschen mitmachen und dabei sein können. Genau dafür ist dieser Tag ein schönes Beispiel“, betonte Dirk Sandmayer, Beauftragter für die Jugendfeuerwehr Saarpfalz-Kreis.
Für die Verpflegung sorgten die Betreuer der Jugendfeuerwehr gemeinsam mit den Kreisjugendbeauftragten, die über die Mittagszeit den Grill übernahmen. Bei Essen und Gesprächen setzte sich der Austausch in geselliger Runde fort und vertiefte die neu geknüpften Kontakte.
Möglich wurde der Aktionstag durch die Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendamt sowie die finanzielle Unterstützung von Landrat Frank John. Mit Veranstaltungen dieser Art wollen die Jugendfeuerwehren ein klares Zeichen setzen: Inklusion heißt, gemeinsam aktiv zu sein und Begegnungen zu ermöglichen – unabhängig von den persönlichen Voraussetzungen der Beteiligten.



















