Foto: Grüne Homburg
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Wer am Samstag durch die Homburger Innenstadt spazierte, konnte sie kaum übersehen: Gruppen von Freiwilligen, die mit Handschuhen, Greifzangen und einem gut gefüllten Bollerwagen durch Straßen, Grünflächen und Gebüsche zogen. Anlass war der World Cleanup Day, zu dem die Grünen Homburg gemeinsam mit der Initiative Cleanup Homburg aufgerufen hatten.

Das Ergebnis der Aktion fiel ernüchternd aus. Vor allem Zigarettenkippen tauchten in erheblicher Menge auf – nicht nur am Stadtrand, sondern mitten im Zentrum. Selbst nach vorangegangenen Reinigungsarbeiten fanden die Helferinnen und Helfer in Hecken, Büschen und an Straßenrändern reichlich zu tun. Einige besonders auffällige Fundstellen im Innenstadtbereich wollen die Organisatoren an die zuständigen Stellen weitermelden.

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Trotz der wenig erfreulichen Bilanz herrschte bei den Beteiligten gute Stimmung. „Es hat richtig Spaß gemacht, gemeinsam unterwegs zu sein. Besonders schön war zu sehen, wie motiviert die Kinder dabei waren“, sagt Katrin Lauer, Stadtverbandssprecherin der Grünen Homburg. Zugleich mache die Aktion deutlich, dass es beim Thema Müll noch viel Aufklärungsarbeit brauche.

Neben dem Sammeln stand für die Grünen der Austausch im Vordergrund. Immer wieder kamen die Freiwilligen mit Passantinnen und Passanten ins Gespräch. Der World Cleanup Day sei deshalb weit mehr als eine reine Aufräumaktion, sondern ein Anlass, über den eigenen Umgang mit der Umwelt und über Verantwortung nachzudenken.

Deutliche Worte fand Andreas Filler, ebenfalls Stadtverbandssprecher der Grünen Homburg. „Müll ist kein Kavaliersdelikt. Was achtlos auf dem Boden landet, belastet unsere Umwelt, verschmutzt Böden und Gewässer und kostet am Ende auch Ressourcen und Geld“, betont er. Man müsse die Menschen mitnehmen und dort konsequent handeln, wo Abfall bewusst oder wiederholt illegal entsorgt werde. Dazu gehöre aus seiner Sicht auch, den bestehenden Bußgeldkatalog tatsächlich anzuwenden.

Zum Abschluss richteten die Organisatoren ihren Dank an alle Beteiligten sowie an den Baubetriebshof der Stadt Homburg, der Material bereitgestellt und den gesammelten Müll anschließend abgeholt hatte. „Unser Dank gilt allen, die heute mit angepackt haben. Jede und jeder kann im eigenen Umfeld etwas tun – und genau dieses gemeinsame Verantwortungsgefühl wollen wir stärken“, so Lauer und Filler.

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