Das Saarland erhält Rückenwind für die Innovationszukunft: Das Projekt „Southwest X – The Bridge to Innovation“ wurde am Donnerstag in Berlin vom Bundeswirtschaftsministerium als eine der bundesweiten Startup-Factories ausgezeichnet. Mit bis zu 10 Millionen Euro Fördermitteln stärkt der Bund damit gezielt den Technologietransfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gründerteams in der Region.
Hinter „Southwest X“ steht ein überregionales Konsortium unter Leitung der Universität des Saarlandes. Ziel ist es, den Weg von der Forschung in die wirtschaftliche Anwendung zu verkürzen – also Start-ups aus wissenschaftlichen Erkenntnissen heraus zu fördern und marktfähig zu machen. Die Initiative verbindet Hochschulen, Unternehmen, Investoren und Politik und soll so das Innovationsökosystem im Südwesten entscheidend voranbringen.
Der saarländische Bundestagsabgeordnete und SPD-Generalsekretär Esra Limbacher zeigte sich nach der Preisverleihung in Berlin sichtlich zufrieden: „Dieses Projekt zeigt, dass wir im Saarland gemeinsam anpacken und Brücken bauen – von exzellenter Forschung zu innovativen Unternehmen, von guten Ideen zu guten Arbeitsplätzen.“ Bereits Anfang des Jahres hatte sich Limbacher persönlich vom Potenzial des Netzwerks überzeugt.

Für ihn ist die Förderung ein starkes Zeichen für die Region: „Die neue Startup Factory ist ein echter Meilenstein: Sie bringt Forschung, Wirtschaft und mutige Gründerteams noch enger zusammen und stärkt den saarländischen Wirtschaftsstandort im Strukturwandel entscheidend.“ Sein Dank gelte allen Beteiligten, die das Projekt mit viel Einsatz vorangetrieben haben.
Mit den nun bereitstehenden Mitteln – insgesamt 22,5 Millionen Euro über fünf Jahre – soll der Aufbau der Factory gezielt umgesetzt werden. Dabei geht es nicht nur um Infrastruktur, sondern auch um Coaching, Finanzierung und strategische Begleitung von Start-up-Teams. Die Auszeichnung gilt bundesweit als Gütesiegel für innovative Zukunftsprojekte mit realwirtschaftlichem Nutzen.





















