Schüler der Gemeinschaftsschule Kirkel beim Besuch des saarländischen Landtags - Foto: Michael Bollenbach
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Dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist und dass man dafür engagierte Bürger braucht, ist ein wichtiger Fakt, den es gilt, Schülern schon frühzeitig nahezubringen.

So legt die Gemeinschaftsschule Kirkel großen Wert darauf, den Gedanken der Demokratie im Unterricht und im Schulalltag zu implementieren. Die Arbeit in der Schülervertretung und die Installation von Klassenräten sind nur einige Beispiele aus der Praxis. Im Gesellschaftswissenschaftsunterricht ist dies weiterhin ein wichtiges Thema. Um nicht nur das Wissen aus Schulbüchern zu verinnerlichen, ist es auch bedeutend, außerschulische Lernorte aufzusuchen.

So machten sich auch in diesem Schuljahr die Klassen 10a und 10b auf, um zusammen mit den Lehrern Markus Bohl, Alexander Beer und Michael Bollenbach den saarländischen Landtag kennenzulernen. Im Plenarsaal wurden die Besucher dann zunächst über die Arbeit der Parlamentarier und der Regierung informiert und die Begriffe Exekutive, Legislative und Judikative an konkreten Beispielen veranschaulicht. All dies durften die Jugendlichen auf den neuen Stühlen der Fraktionen erleben. Weiterhin war es ihnen möglich, die Perspektive der Landtagspräsidentin und der Regierung einzunehmen. Die zahlreichen Fragen wurden kompetent von Herrn Matthias Seel beantwortet, der den Besuch im Landtag auch vorbereitet hatte.

Nach einer Stärkung in der Kantine des Landtags kam es dann zu einer Begegnung mit zwei Parlamentariern, die den Schülern Rede und Antwort standen. Hierbei handelte es sich um Pascal Conigliaro von der SPD, der für das Amt des Oberbürgermeisters in Homburg kandidiert und Frank Wagner, der auch als Generalsekretär der CDU tätig ist. Nachdem sich die beiden Politiker dem Plenum vorgestellt hatten, kam es zu einer ausführlichen Diskussion, in der u.a. die Themen Inflation, Cannabisfreigabe, Umgang mit Rechtsextremismus, Klimaschutz und die Arbeit der Parlamentarier besprochen wurden.

Gut informiert und mit vielen neuen Eindrücken verließen die Schüler mit ihren Lehrern den Landtag.

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