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Ford-Europachef Rowley hat gestern mitgeteilt, dass das Werk in Valencia/Spanien den Zuschlag für die Produktion von Elektrofahrzeugen bekommen habe und dass ab 2025 die Autoproduktion am Standort Saarlouis gestoppt werde.

Die Entscheidung gegen den Ford-Standort Saarlouis ist ein harter Schlag für das Saarland. Seit Jahren haben sich Arbeitnehmer, Gewerkschaften und auch die Politik parteiübergreifend massiv für das Werk Saarlouis eingesetzt. Dabei hat die Belegschaft große Opfer gebracht, so wurde beispielsweise eine ganze Produktionslinie gestrichen, die Nachtschicht nicht mehr gefahren und Kurzarbeit in Kauf genommen.

Die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Nadine Schön MdB und Markus Uhl MdB, Mitglied im Haushaltsausschuss, erklären dazu:

„Unser ganzes Bundesland hat in einzigartiger Weise übergreifend zusammengestanden für den Erhalt des Ford-Standortes. Wir alle haben gemeinsam demonstriert, für den Standort geworben, es wurden Unterstützungspakete geschnürt. Daher ist die Entscheidung des Ford-Konzerns ein harter Schlag für unser Bundesland, die wir zutiefst bedauern. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Ford und im Ford-Suplier-Park haben daher auch weiterhin unsere volle Solidarität. Der Ford-Konzern und die Landesregierung sind nun in der Pflicht, gemeinsam mit der Belegschaft, schnell zukunftsfähige Perspektiven für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu entwickeln. Hierbei ist explizit auch die Bundesregierung gefordert, die ihren Einsatz für den Transformationsprozess in der Saarländischen Wirtschaft ausweiten muss. Bund und Land müssen dazu alle Hebel in Bewegung setzen, um die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Saarland und den Wohlstand und die Zukunft der Saarländerinnen und Saarländer zu sichern.“

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