Start Kultur&Gesellschaft Saarpfalz-Kreis | Eine Erfolgsgeschichte der Jugendhilfe

    Saarpfalz-Kreis | Eine Erfolgsgeschichte der Jugendhilfe

    Bei der symbolischen Scheckübergabe (v. l.): Andreas Heinz, Klaus Guido Ruffing, Birgit Luhmann, Landrat Dr. Theophil Gallo, Peter Barrois, Ursula Schwarz, Thomas Holtmann und Hans-Joachim Daubaris. Foto: Sandra Brettar

    Seit über 30 Jahren gibt es die Therapeutische Schülerförderung im Saarpfalz-Kreis. Der Kreis übernimmt seither einen Teil der Betriebskosten für dieses niedrigschwellige Betreuungs- und Förderangebot für Grundschüler. Im vergangenen Jahr flossen den drei Trägern der Therapeutischen Schülerförderung – das sind die AWO Sozialpädagogisches Netzwerk, das Diakonische Werk Pfalz und das Caritas-Zentrum Saarpfalz – insgesamt rund 877 800 Euro zu. Landrat Dr. Theophil Gallo lud die Verantwortlichen der caritativen Einrichtungen zu einer symbolischen Scheckübergabe in die Kreisverwaltung ein. 

    „Das Geld, das wir hier ausgeben, ist eine sinnvolle und wertvolle Investition, denn mit dieser Maßnahme können wir schon sehr früh damit beginnen, im Falle von kritischen Entwicklungen bei schulischen Leistungen gegenzulenken. Von der Hausaufgabenbetreuung über soziales Lernen, Wertevermittlung bis hin zu Freizeitaktionen werden die Kinder im Grundschulalter in besonderem Maße betreut und gefördert. Das ist bestmögliche Hilfe im Sinne der Jugendsozialarbeit in unserem Kreis“, sagte der Landrat.

    Bei der Therapeutischen Schülerförderung handelt es sich um eine präventive Kinder- und Jugendhilfe, die bei Kindern mit schulischen Problemen greift. Ziel ist es, die Kinder vor einer Umschulung möglicherweise in eine Förderschule zu bewahren. Auch sind die Förderung von sozialer Kompetenz und emotionaler Stabilität wichtige Eckpfeiler. Für all dies stehen den Kindern in den einzelnen Gruppen Sozialpädagogen, Therapeuten und Sozialarbeiter zur Seite. Der Zugang zur Therapeutischen Schülerförderung ist unbürokratisch und kostenfrei. Eltern können einfach bei einer der Einrichtungen vorsprechen, ohne vorher beim Jugendamt einen Antrag stellen zu müssen. Daher spricht man auch von einem niedrigschwelligen Angebot. 

    Die Therapeutische Schülerförderung ist im Lauf der Jahre zu einer etablierten und sehr wirksamen Einrichtung geworden, deren Format sich auch angesichts wechselnder gesellschaftlicher Anforderungen  weiterentwickelt hat. Der Bedarf ist nach wie vor gegeben, darin sind sich die Träger einig. Sie bewerteten die enge Kooperation mit dem Saarpfalz-Kreis sehr positiv.

    Der Landrat bedankte sich bei den anwesenden Peter Barrois und Birgit Luhmann (Direktorium AWO Sozialpädagogisches Netzwerk), Dekan Thomas Holtmann (Protestantisches Dekanat Homburg), Ursula Schwarz (Diakonisches Werk Pfalz) und Andreas Heinz (Leiter des Caritas-Zentrums Saarpfalz) für die loyale und erfolgreiche Zusammenarbeit in der Therapeutischen Schülerförderung. Sein Dank galt auch Sozialdirektor Klaus Guido Ruffing (Geschäftsbereichsleiter Kinder, Jugend, Familie und Gesundheit) und Hans-Joachim Daubaris (Leiter der Jugendhilfeplanung), die im Rahmen der Jugendhilfe derartige Projekte im Kreis entwickeln und fördern und gleichzeitig die freien Jugendhilfeträger in ihren Aufgaben unterstützen.   

    HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

    Bitte kommentieren sie.
    Bitte geben sie ihren Namen ein.