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Extreme Sommer setzen nicht nur der Natur zu, sondern auch dem Gesundheitssystem. Das Saarland reagiert nun mit konkretem Geld: 15 Millionen Euro sollen die Krankenhäuser im Land besser gegen anhaltende Hitzeperioden wappnen. Die Summe stammt aus dem Krankenhausinvestitionsfonds und ist für Maßnahmen gedacht, die sich kurzfristig umsetzen lassen.

Profitieren sollen davon zwei Gruppen gleichermaßen. Zum einen die Patientinnen und Patienten, die während sommerlicher Extremtemperaturen in den Kliniken versorgt werden. Zum anderen die Beschäftigten, die dort unter oft schwierigen Bedingungen arbeiten. Beide sollen von gezielten Investitionen in den Hitzeschutz spürbar entlastet werden.

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Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Florian Schäfer, betont die Dringlichkeit des Themas. „Die vergangenen Sommer haben uns gezeigt, was extreme Hitze für die Gesundheit bedeuten kann. Gerade ältere und kranke Menschen sind besonders gefährdet“, erklärt er. Dass die Landesregierung dafür nun größere Summen bereitstelle, wertet er als richtiges Signal.

Eingebettet ist das Vorhaben in eine breiter angelegte Strategie. Bereits seit 2024 gibt es im Saarland einen landesweiten Hitzeaktionsplan, der unter dem Kürzel SaarSMH firmiert. Er verknüpft Vorsorge, Koordinierung und praktische Schutzmaßnahmen miteinander und richtet den Blick besonders auf jene Menschen, die sich aus eigener Kraft kaum vor großer Hitze schützen können.

„Wir haben den Hitzeschutz in wenigen Jahren zu einer festen gesundheitspolitischen Aufgabe gemacht“, sagt Schäfer. Nun folge der nächste Schritt mit konkreten Investitionen. Parallel dazu eröffne das Programm „Aufbruch Saarland“ den Kommunen zusätzliche Spielräume – etwa für mehr Schatten und Grünflächen, das Aufbrechen versiegelter Böden oder besseren Schutz an Schulen und Kitas.

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Einen offenen Punkt benennt der Politiker allerdings deutlich. Für eine dauerhafte Absicherung brauche es Unterstützung vom Bund. „Das Saarland nutzt die Möglichkeiten, die wir als Land haben“, so Schäfer. Doch Länder und Kommunen seien langfristig auf eine verlässliche Finanzierung der Klimaanpassung angewiesen, weil der Schutz vor extremer Hitze für die Gesundheitsvorsorge immer wichtiger werde.

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