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Im Rahmen ihres Landesforschungsförderungsprogrammes unterstützt die saarländische Staatskanzlei mit 100.000,00 Euro über den Zeitraum eines Jahres das Forschungsprojekt „DiLLiS- Digitales Lehren und Lernen im Saarland“ der beiden Professorinnen Julia Knopf und Silke Ladel von der Universität des Saarlandes.

Digitale Medien wie Smartphones, Tablets oder interaktive Whiteboards halten bereits seit längerem Einzug in Wissenschaft und Praxis. Dass diese Medien ein großes Potenzial zur Unterstützung von Lehr- und Lernprozessen haben, ist mittlerweile unbestritten. Bislang mangelt es jedoch an wissenschaftlichen Untersuchungen dazu, wie der Einsatz digitaler Medien in konkreten Lehr-Lern-Prozessen gestaltet werden kann. Im Projekt „DiLLiS – Digitales Lehren und Lernen im Saarland“ erforschen die beiden Professorinnen Julia Knopf und Silke Ladel nun, wie mit Hilfe wissenschaftsbasierter Konzepte das Potenzial digitaler Medien zur Förderung individueller Kompetenzen genutzt werden kann.

„Durch digitale Medien allein wird der Unterricht nicht automatisch besser. Was zunächst benötigt wird, sind wissenschaftlich fundierte Konzepte in den Fächern, die auf die nationalen Bildungsstandards abgestimmt sind“, so Prof. Silke Ladel. Diese Konzepte werden im Rahmen des Forschungsprojekts entwickelt und empirisch erforscht: „Die Konzepte basieren auf aktuellen fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Inhalten. Wir berücksichtigen dabei auch zentrale Erkenntnisse der Lehr-Lernforschung und der Medienwissenschaft. Das ist die Voraussetzung dafür, digitale Medien gezielt zur Förderung fachspezifischer Kompetenzen einzusetzen zu können.“, so Prof. Julia Knopf. Die Ergebnisse des Projektes werden später in Form von wissenschaftlichen Publikationen sowie auf regionalen und überregionalen Fachtagungen präsentiert.

Einen Mehrwert sieht auch Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer: „Digitalisierung spielt in allen Lebensbereichen eine immer größere Rolle und ist für jeden von uns beinahe unumgänglich geworden. Digitale Bildung fängt heute bereits im Grundschulalter an. Im Bereich der Primarstufe ist es daher besonders wichtig, dass der Einsatz digitaler Medien auf wissenschaftlich fundierten Untersuchungen beruht.“

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