HOMBURG1 | SAARLAND NACHRICHTEN
Das Saarbrücker Filmfestival Max-Ophüls-Preis wird künftig eine höhere finanzielle Unterstützung von Bund und Land erhalten. Das ist das Ergebnis der Bemühungen von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer. Auf ihre Initiative hin hat Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters eine Erhöhung der Förderung auf 50.000 Euro zugesagt. Das Land wiederum erhöht seinen Anteil auf ebenfalls 50.000 Euro. „Das Max Ophüls ist das unbestritten wichtigste Nachwuchsfestival im deutschsprachigen Raum. Das Festival hat wie viele andere Veranstaltungen auch mit steigenden Aufwendungen zu tun. Deshalb freut es mich, dass der Bund die Bedeutung des Festivals anerkennt und sein Engagement verstärkt“, sagt Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer.
Der Bund erhöht nach einem Briefwechsel der Ministerpräsidentin mit Kulturstaatssekretärin Grütters seine finanzielle Unterstützung um mehr als das Doppelte; bislang waren es 22.000 Euro. Diese Förderung fließt jährlich. Der Max-Ophüls-Preis gilt damit als eines von wenigen Festivals, die der Bund auf Dauer in einer solch hohen Größenordnung fördert. Das Land erhöht aus Mitteln des Verstärkungsfonds der Ministerpräsidentin von 36.000 Euro auf 50.000 Euro jährlich.
Weitere Gelder fließen von Saartoto und der Landesmedienanstalt. Damit belaufen sich die Landesmittel künftig auf mehr als 120.000 Euro. Zusammen mit den 50.000 Euro des Bundes steigen die Fördergelder auf insgesamt 170.000 Euro, also mehr als die Hälfte dessen, was die Landeshauptstadt verausgabt. Kramp-Karrenbauer sagt: „Auch wenn das Land sparen muss, zeigen wir damit, welchen Stellenwert wir dem Festival beimessen. Der Max-Ophüls-Preis bleibt ein kultureller Höhepunkt unseres Landes.“

 

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