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Saarland | „Den Beschäftigten der Uniklinik Homburg muss die Ausübung ihres Streikrechts ermöglicht werden“

Nachdem die Gespräche über einen Tarifvertrag Entlastung am UKS gescheitert sind und das von der Gewerkschaft gestellte Ultimatum ausläuft, wird ver.di voraussichtlich zu einem ersten Warnstreik aufrufen.

Ver.di hat der Klinikleitung eine Vereinbarung vorgelegt, um den Notdienst während des Streiks zu organisieren und es den Beschäftigten so zu ermöglichen, ihr Streikrecht wahrzunehmen. Astrid Schramm, die gesundheitspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Saarländischen Landtag, erklärt dazu:

„DIE LINKE steht an der Seite der Beschäftigten der Uniklinik, die seit Jahren aufgrund des Personalmangels stark belastet sind und trotzdem mit großem Einsatz die Patientenversorgung sicherstellen. Viele Pflegekräfte haben uns auch persönlich von den unhaltbaren Arbeitsbedingungen berichtet. Wir brauchen endlich Mindestbesetzungen auf allen Stationen und in allen Schichten. Der Streik für mehr Personal, ist auch ein Streik für ein menschlicheres Gesundheitssystem.“ 

DIE LINKE fordert die Klinikleitung auf, umgehend die von ver.di vorgelegte Notdienstvereinbarung zu unterzeichnen, um den Beschäftigten die Wahrnehmung ihres Streikrechts zu ermöglichen, wie dies in der Vergangenheit auch beispielsweise an der Berliner Charité und den Universitätskliniken in Baden-Württemberg passiert ist. Eine Nichtunterzeichnung wäre nicht zuletzt gegenüber den Patientinnen und Patienten unverantwortlich. 

Die Homburger Abgeordnete Barbara Spaniol erklärt: „Den Beschäftigten der Uniklinik muss die Ausübung ihres Streikrechts ermöglicht werden. Und insgesamt brauchen wir Lösungen, um den dramatischen Pflegenotstand zu beenden, im Sinne der Patientinnen und Patienten und des Pflegepersonals. Denn so wie bisher kann es nicht mehr weitergehen.“

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