„Gerade in unserer Grenzregion können die Menschen und Unternehmen die Vorteile der europäischen Freizügigkeit und der Nähe zum Nachbarland hautnah erleben. Dies zeigt die große Zustimmung für die EU in der aktuellen Umfrage des Eurobarometers. Gerne habe ich die Schirmherrschaft für das Saarland als Gastland beim 23. „salon à l’envers“ in Nordlothringen übernommen, damit diese Chancen von noch mehr Wirtschafts-Akteuren wahrgenommen werden. Umso mehr freue ich mich heute über die hochrangige saarländische Delegation, mit Vertretern von Landtag, Kammern und Verbänden. Frankreich ist für uns wichtigster Wirtschaftspartner“, so Staatssekretär Roland Theis bei der Eröffnung vor rund 400 Gästen.

Als eine der größten Messeveranstaltungen dieser Art in der Großregion werden beim „salon à l’envers“ nicht Produkte und Dienstleistungen angeboten; vielmehr präsentieren sich Unternehmen, die Waren und Leistungen beschaffen wollen. Über die langjährigen Kontakte des saarländischen Arbeitskreises Wirtschaft (AKW) zur Veranstalterorganisation „entre­prendre en Lorraine Nord“ sollen besonders die Unternehmensbeziehungen in Richtung Frankreich weiter ausgebaut werden. Als Plattform für rund 160 Aussteller und rund 2.000 professionelle Besucher ermöglicht es der „salon à l’envers“, intensive Geschäftskontakte zu knüpfen und Abschlüsse zu tätigen.

Abschließend sagte Staatssekretär Theis: „Die aktuelle Sackgasse der Brexit-Verhandlungen und der wirtschaftlichen Unsicherheiten führt uns dramatisch vor Augen, welche riesige Errungenschaft der EU-Binnenmarkt mit freiem Personen- und Warenverkehr ist. Hier in der Großregion wächst Europa als Erstes zusammen und die Menschen profitieren davon. Wer diese Kohäsion aufs Spiel setzt, handelt unverantwortlich. Wir fordern daher den entschlosseneren Abbau von weiterhin bestehenden administrativen Hemmnissen, damit das volle wirtschaftliche Potenzial in den Binnengrenzregionen ausgeschöpft werden kann.“

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