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Die Staatskanzlei fördert das Projekt „INNO-PS – Innovationspotenziale Saarland“ der Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer (KWT) mit rund 1,7 Millionen Euro. Ziel des Projektes ist die Intensivierung des Technologietransfers von der Universität des Saarlandes in mittelständische Firmen und Spin-Off-Gründungen.

Meist gelangen derzeit Forschungsergebnisse in die Wirtschaft entweder durch eine Firmengründung oder die Kooperation mit einem großen Unternehmen. Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) profitieren seltener von der Forschung an der regionalen Universität und auch neue Unternehmen haben es dabei oft schwer. Das soll sich jetzt ändern. Mit dem neuen Projekt „INNO-PS“ soll der Technologietransfer von der Universität in Richtung KMUs gestärkt sowie die Anzahl und Qualität der Spin-offs intensiviert werden.

Ministerpräsident Tobias Hans erläutert anlässlich des kürzlich erteilten Förderbescheids: „Wir haben im Saarland eine hoch innovative und exzellente Forschungslandschaft, die sich durch starke Forschungsprojekte und hohe Fachexpertise auszeichnet. Aus diesem Grund ist es auch mit Blick auf die Umsetzung unserer aktualisierten Innovationsstrategie besonders wichtig, einen strukturierten und zielgerichteten Transfer dieser Erkenntnisse aus der Forschung in die Realwirtschaft zu ermöglichen. Genau an dieser Stelle leistet die KWT als Transferstelle auf dem Campus der Universität eine sehr gute und effektive Arbeit. Um diese Arbeit weiter zu intensivieren und einen Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Wirtschaft an der Universität des Saarlandes zu schaffen, unterstützen wir das neue Projekt INNO-PS der KWT. Damit erschließen wir zusätzliche regionale Innovationspotenziale, die zur Sicherung von Arbeitsplätzen dienen und neue zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen.“

„Mit dem Projekt wollen wir nachhaltig und gezielt für eine stärkere Anbindung der universitären Forschungslandschaft an die regional ansässigen Unternehmen sorgen und so die vielfältigen Innovationspotenziale in der Region noch besser ausschöpfen“, sagt Universitätspräsident Manfred Schmitt über die langfristige Perspektive des Projektes, das jetzt gestartet ist und bis Ende 2025 läuft.

Für kleine und mittelständische Unternehmen, wie sie im Saarland sehr häufig sind, gibt es bisher allerdings noch einige Hürden, um von aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu profitieren. Daher werden im Projekt „INNO-PS“ effektive Maßnahmen zur Förderung der Transferbereitschaft entwickelt. Ein weiteres Ziel des Projektes ist die Stärkung der Anwendungsorientierung ausgewählter Forschungsbereiche. Zudem soll die Anzahl und insbesondere die Qualität von technologieorientierten Spin-Off-Gründungen aus der Hochschule gesteigert werden. Dabei helfen sollen so genannte „Transfer- und Innovationsmanager“, die zukunftsfähigen Technologien in den technikgetriebenen Forschungsbereichen frühzeitig identifizieren und deren Umsetzung in Unternehmen fördern sollen.

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