Mit dem Richtfest für den Neubau der Prosektur und Präparation der Anatomie sowie neuer Lehrflächen für Biophysik und Physiologie (PPBP) wurde Anfang September ein weiterer Meilenstein auf dem Campus der Universitätsklinik Homburg gesetzt. Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Medizin nahmen an der traditionellen Zeremonie teil, die den Baufortschritt sichtbar macht und die nächste Etappe des Projekts markiert.
Auch Bürgermeister Manfred Rippel ließ es sich nicht nehmen, die Feierlichkeiten zu begleiten. Er nutzte den Besuch, um sich mit Verantwortlichen der Klinik, des Ministeriums und den beteiligten Bauunternehmen auszutauschen. „Wir sind in Homburg sehr stolz auf unsere Universitätsklinik. Der Neubau zeigt, wie stark in die Zukunft investiert wird“, erklärte Rippel. „Die neuen Lehr- und Forschungsflächen werden Homburg als Standort für Studierende und hochqualifizierte Fachkräfte noch attraktiver machen. Mein Dank gilt der Landesregierung und allen Beteiligten, die dieses wichtige Projekt möglich machen.“
Begrüßt wurden die Gäste von Arnold Sonntag, Direktor des Landesverwaltungsamtes, Staatssekretär Torsten Lang aus dem Ministerium für Inneres, Bauen und Sport, dem Präsidenten der Universität des Saarlandes, Prof. Dr. Ludger Santen, sowie Prof. Dr. Matthias Hannig, Dekan der Medizinischen Fakultät. In ihren Ansprachen hoben sie die besondere Bedeutung des Neubaus für die Zukunft der Universitätsmedizin hervor.
Prof. Dr. Ludger Santen betonte, dass die modernen Räume künftig optimale Bedingungen für Forschung und Lehre schaffen würden. Sowohl Studierende als auch Lehrende erhielten dadurch ein Umfeld, das den steigenden Anforderungen der Medizin gerecht werde. Staatssekretär Torsten Lang würdigte den Baufortschritt und sprach von einem „schönen Brauch“, der Tradition und Fortschritt verbinde. Er dankte Planern, Handwerksbetrieben und Bauunternehmen für ihren Einsatz und zeigte sich besonders erfreut, dass viele saarländische Firmen am Projekt beteiligt sind und damit die regionale Wirtschaft gestärkt wird.
Die Planungen für den Neubau reichen mehrere Jahre zurück. Mit Gesamtkosten von rund 33,3 Millionen Euro soll das Projekt bis 2027 abgeschlossen sein. Bereits im April des Vorjahres war der Spatenstich erfolgt, damals noch in Anwesenheit des heutigen Oberbürgermeisters Michael Forster, der das Projekt als wichtigen Schritt für die Modernisierung des Campus bezeichnete. Das Richtfest Anfang September hat nun gezeigt, dass die Arbeiten im Zeitplan liegen und ein weiterer entscheidender Abschnitt auf dem Weg zur Fertigstellung erreicht ist.




















