Symbolbild - Foto: Gerd Altmann/Pixabay

Für das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgelegte Modellprojekt „Unterstützung des Umstiegs aus der Prostitution“ wurde auch ein saarländisches Projekt ausgewählt, das nun für drei Jahre gefördert wird. Ziel ist es, realistische und nachhaltige Perspektiven zum eigenverantwortlichen Erwerb des Lebensunterhalts außerhalb der Prostitution zu eröffnen.

Das von ALDONA e.V. und dem Diakonischen Werk vorgelegte Konzept sieht vor, psychosoziale Beratung von Sexarbeiterinnen durch die Beratungsstelle für Prostituierte von ALDONA e.V. mit Basisqualifizierung zur Integration in den Arbeitsmarkt und Weiterbildung durch die Diakonie Saar miteinander zu verzahnen.

Dazu die saarländische Sozialministerin Monika Bachmann: „Die Auswahl des saarländischen Projektes als eines von fünf bundesweiten Projekten zeigt, dass wir mit den Akteuren hier im Land die richtigen Ansätze finden, um Menschen aus der Prostitution heraus Perspektiven aufzeigen zu können.“

Das saarländische Projekt wird für drei Jahre mit 175.692 Euro pro Jahr aus Bundesmitteln gefördert. Die Projekte werden wissenschaftlich begleitet.

Vorheriger ArtikelSaarländisches Umweltministerium unterstützt Bundesratsinitiative zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen
Nächster ArtikelBriefwahl soll durch Zufahrt erleichtert werden – Eingeschränkte Personen dürfen vor Rathaus parken

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte kommentieren sie.
Bitte geben sie ihren Namen ein.