Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger übergibt das Verdienstkreuz am Bande an Josef Merten. Bild: MWAEV

Josef Merten aus Riegelsberg hat das Verdienstkreuz am Bande des Bundespräsidenten erhalten. Bei einer Feierstunde im Atrium, Haus der Wirtschaft, überreichte Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger Merten die Ordensinsignien. Der 68-Jährige Verwaltungswirt setzt sich seit mehr als 30 Jahren für die Verkehrssicherheit und Alkoholprävention im Saarland ein.

Bei der Ordensverleihung sagte Ministerin Rehlinger: „Josef Merten hat durch sein langjähriges Engagement für die Unfallverhütung die saarländischen Straßen sicherer gemacht. Insbesondere seine Aufklärungsarbeit von jungen Menschen über die Gefahren von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr, verdient unseren allergrößten Dank und Respekt.“

Merten ist seit 1988 Geschäftsführer der Landessektion Saar des Bundes gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS). Mertens ehrenamtliches Engagement im Verein ist vielfältig. Besonders hervorzuheben sind seine Anstrengungen für das Präventionsprogramm BOB des Landtages des Saarlandes und des Landesinstituts für Präventives Handeln. BOB wirbt für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol: Wer seine Freunde abends nach Hause fährt, bekommt in einigen saarländischen Gaststätten ein alkoholfreies Gratis-Getränk.

Merten war maßgeblich an der Einführung der Aktion im Saarland beteiligt, die nachweislich zu einem deutlichen Rückgang der alkoholbedingten Unfälle junger Menschen geführt hat. Merten war auch beteiligt an der Konstruktion eines Fahrsimulators, mit dem eine Trunkenheitsfahrt nachgeahmt werden kann. Die lebensgefährlichen Risiken des Alkoholmissbrauchs am Steuer können damit nachvollzogen werden.

#Mit der Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande würdigt der Bundespräsident Bürger, die sich in besonderer Weise in der Gesellschaft einbringen. Merten freut sich über diese Auszeichnung: „Aufklärungsarbeit über die Gefahren von Alkohol und Drogen ist weiterhin eine wichtige Aufgabe für unsere Gesellschaft. Ich bin dankbar, mich in diesem Bereich engagieren zu können.“

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