Die Kandidatinnen und Kandidaten Farida Boukari, Jürgen Trenz, Iman Mishrif, Fabiana Mang, Birgit Huonker, Michael Guldner, Manfred Klasen und Franck Unterschemmann gehören zur Bereichsliste der Linken für die Neuwahl des Regionalverbandes. — Foto: Die Linke Landesverband Saarland

Mit einem klaren Votum hat die Linke Saarbrücken ihren bisherigen Fraktionsvorsitzenden Jürgen Trenz als Spitzenkandidat für die Neuwahl des Regionalverbandes nominiert. Die Aufstellung der Bereichsliste fand am Sonntag, 7. Juni, in der Kulturhalle Heusweiler statt. Damit setzt die Partei auf personelle Kontinuität an der Spitze, kombiniert mit frischen Gesichtern auf den vorderen Listenplätzen.

Direkt hinter Trenz reihen sich die beiden weiteren bisherigen Mitglieder der Regionalversammlung ein: Birgit Huonker belegt Platz zwei, Manfred Klasen Rang vier. Dazwischen positionierte die Versammlung mit der Pädagogikstudentin Farida Boukari eine junge Stimme auf Platz drei. Komplettiert wird das Spitzenquintett von der Sozialarbeiterin Lisa Wagner-Baumann auf Platz fünf.

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Insgesamt umfasst die Liste zwölf Kandidatinnen und Kandidaten. Auf den Rängen sechs bis zwölf folgen Franck Unterschemmann, Fabiana Mang, Iman Mishrif, Katrin Christoffel, Ludwig Dryander, Christine Hein und Michael Guldner. Diese Mischung soll nach dem Willen der Partei sowohl politische Erfahrung als auch neue Perspektiven in die kommunalpolitische Arbeit einbringen.

„Wir haben eine gute Mischung von Alt und Jung gefunden, so sind erfahrene Kräfte ebenso dabei wie neue, junge Gesichter“, erklärte Trenz nach seiner Wahl. Der Spitzenkandidat zeigte sich überzeugt, mit diesem Team eine bessere Zukunft für den Regionalverband gestalten zu können. Jede und jeder Einzelne bringe Leidenschaft, Ideen und Erfahrungen mit ein.

Im Selbstverständnis der Linken steht der direkte Draht zu den Bürgerinnen und Bürgern im Zentrum. „Wir sind die Fraktion, die sich kümmert. Für uns stehen die Anliegen der Menschen im Mittelpunkt unserer Arbeit“, betonte Trenz. Wer Probleme habe, Unterstützung brauche oder sich von der Politik nicht gehört fühle, finde bei der Linken ein offenes Ohr. Man sei ansprechbar, vor Ort präsent und setze sich konkret für die Menschen im Regionalverband ein.

Inhaltlich rückt die Partei eine konsequent soziale Agenda in den Vordergrund. Die Bekämpfung von Armut, die Unterstützung von Familien, Kindern und Seniorinnen und Senioren sowie der Einsatz für bezahlbaren Wohnraum bilden die Schwerpunkte. Hinzu kommt die Stärkung der sozialen Infrastruktur, die nach Auffassung der Linken in den vergangenen Jahren zu oft unter Spardruck geraten ist.

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Besonderes Gewicht legt die Partei zudem auf die Gesundheitspolitik – und hier vor allem auf die Zukunft der SHG-Kliniken. „Wir setzen uns dafür ein, dass der Regionalverband vollständig die SHG-Kliniken Völklingen und Sonnenberg als Eigentümer übernimmt, denn wir erhoffen uns eine Verbesserung der Situation sowohl für die Beschäftigten als auch für die Patientinnen und Patienten“, so Trenz abschließend. Mit diesem Anliegen rückt die Linke ein Thema in den Mittelpunkt, das die regionale Versorgungslandschaft auf Jahre prägen dürfte.

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