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Mehr als 160 Besucher kamen am vergangenen Donnerstag in den Innenhof der historischen Gustavsburg in Jägersburg – und erlebten dort einen Abend, der bestens zur Reihe „Kultur im Museum“ passte. Bei sommerlichen Bedingungen traf eine außergewöhnliche Kulisse auf drei Musiker, die ihr Publikum mit starken Stimmen, bekannten Songs und vielen kleinen Geschichten durch mehrere Jahrzehnte Musikgeschichte führten.

Schon vor dem ersten Ton zeigte sich das Trio „Grey Man“ beeindruckt. Der Innenhof der Gustavsburg war sehr gut gefüllt, die Plätze dicht besetzt. Tom, Werner und Ernst, drei Musiker aus dem Raum Saarlouis, bedankten sich zunächst bei den Besuchern und den Verantwortlichen der Homburger Kulturgesellschaft für den großen Zuspruch.

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Das gemeinsame Akustikprojekt haben die drei „Rodener Jungs“ im Jahr 2021 ins Leben gerufen. In Jägersburg brauchten sie nicht lange, um zu zeigen, was ihren Auftritt ausmacht: ein sauberer dreistimmiger Gesang, ein zurückgenommenes akustisches Arrangement und eine Songauswahl, die bei vielen Zuhörern Erinnerungen weckte.

Eine Reise durch mehrere Jahrzehnte Musikgeschichte

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Das Repertoire reichte von den 1960er-Jahren bis in die 2000er. Songs der Beatles, Hollies, Bee Gees, Eagles und von Crosby, Stills, Nash & Young standen ebenso auf dem Programm wie Titel von America und The Sweet. Später führte der musikalische Weg unter anderem zu Alan Parsons Project, Crowded House, Mike & The Mechanics und The Common Linnets.

Damit blieb der Abend nicht in einer einzigen musikalischen Epoche stehen. Grey Man wechselte zwischen unterschiedlichen Stilen und Jahrzehnten, ohne dass daraus eine beliebige Aneinanderreihung bekannter Titel wurde. Der dreistimmige Gesang bildete den roten Faden – und sorgte gerade bei den großen Harmoniepassagen immer wieder für hörbaren Beifall.

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Die Besucher gingen bei vielen Songs sichtbar mit. Nach den einzelnen Stücken gab es lang anhaltenden Applaus, an zahlreichen Stellen wurde mitgewippt, mitgesungen oder zumindest die bekannte Melodie leise mitverfolgt. Die Nähe zwischen Musikern und Publikum funktionierte im Innenhof besonders gut.

Mehr als nur bekannte Songs

Grey Man beließ es allerdings nicht bei der Musik. Zwischen den Titeln erzählten Tom, Werner und Ernst von den Bands, von der Entstehung einzelner Songs und davon, wie manche Stücke zu ihrem Namen kamen. Dadurch bekam das Konzert stellenweise den Charakter einer unterhaltsamen Reise durch die Pop- und Rockgeschichte.

Diese kurzen Einordnungen nahmen dem Abend nicht das Tempo. Im Gegenteil: Sie machten den Auftritt kurzweilig und gaben auch bekannten Liedern noch einmal einen neuen Rahmen. Das Publikum bekam damit nicht nur eine Folge großer Songs, sondern auch Hintergrundwissen und manche Anekdote dazu.

Gerade diese Mischung passte gut zur Reihe „Kultur im Museum“. Die Gustavsburg lieferte den passenden historischen Rahmen, das Trio sorgte für die musikalische Verbindung zwischen mehreren Generationen. Viele Besucher dürften bei einzelnen Titeln sofort eigene Erinnerungen im Kopf gehabt haben.

Am Ende stand ein unterhaltsamer Sommerabend: Drei Stimmen, akustische Instrumente, viele bekannte Melodien und ein Publikum, das sich darauf einließ. Grey Man hinterließ musikalisch einen starken Eindruck und machte aus dem Donnerstagabend einen weiteren gelungenen Termin von „Kultur im Museum“.

Alle Bilder: Friedel Simon

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1 Kommentar

  1. Das wäre eine gute Idee, einen Musiksommer mit Akkustikbands in Jägersburg zu veranstalten. Ich war leider nicht dabei, hlrt sich aber alles sehr gut sn. Mit freundlichen Grüßen U. Bauer

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