In Homburg wurde kürzlich bekannt, dass die beliebte Freiluft-Kunstveranstaltung ARTmosphäre abgesagt wird (wir berichteten). Bei unseren Nachbarn in Zweibrücken können sich Kunstinteressierte in diesen Tagen aber freuen.

Unter dem Motto „Stadtgalerie Zweibrücken“ wird ein Kunstprojekt die Corona-Problematik überbrücken. Alle Facetten der Kunst, überall in der Stadt, in den Schaufenstern der Geschäfte. Mit der Stadt-Galerie wurde ein Weg gefunden, die Kunst mit Abstand zu erleben. Zudem ergibt sich eine Synergie zwischen Kunst und Handel.

Bis zum 29. August wird die Zweibrücker Innenstadt dann zu einer temporären Stadtgalerie. Mit 62 Künstlerinnen und Künstlern, die ihre Arbeiten präsentieren. Die Geschäfte übernehmen Patenschaften und zeigen die Werke in ihren Schaufenstern.

Auch von überregional haben sich Künstler gemeldet, wie Ute Ringwald aus Bad Vilbel bei Frankfurt, die Karikaturistin Uschi Heusel aus Dietzenbach bei Offenbach und aus Frankreich beteiligt sich Nadia Cutaia-Bunn. Die meisten Künstler jedoch leben und arbeiten in Zweibrücken oder im Saarland. Der Zweibrücker Graffiti-Künstler Peter Schaumburger ist auch dabei. Er hat ein orangenes Kreide-Spray recherchiert, das nur temporär auf dem Boden fixiert bleibt. Mit diesem wurden Rosen auf den Asphalt gesprayt, die die Geschäfte, die Kunst beherbergen, kennzeichnen. Skulptur, Zeichnung, Leinwand, Installation und Fotografie, d.h. die ganze Bandbreite der Kunst ist in Zweibrücken zu sehen.

Die Art und Weise der Veranstaltung ist ein schöner Ansatz um auch zu Corona-Zeiten mehr Leben in eine Stadt zu bekommen und zeitgleich den örtlichen Handel mit einzubeziehen.

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