Zur Förderung der Künstlichen Intelligenz in der Hochschulbildung erhalten die saarländischen Hochschulen mit dem Verbundprojekt „Medical tr.AI.ning“ der Universität des Saarlandes und der Hochschule für Bildende Künste Saar insgesamt rund 1,2 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm mit einer Laufzeit bis 2024.

Dies beschloss ein Auswahlgremium im Rahmen der Bund-Länder-Initiative. Dabei entfallen auf die Universität des Saarlandes 1.014.100 € Fördergelder und auf die Hochschule für Bildende Künste Saar 226.700 €.

Ziel des Verbundantrags der Universität des Saarlandes (UdS) und der Hochschule für Bildende Künste Saar (HBKsaar) mit der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Fachhochschule Münster ist die Entwicklung einer KI-basierten Simulations- und Trainingsplattform zur Förderung des clinical reasonings angehender Medizinerinnen und Mediziner durch den Einsatz von lebensnahen VR-Simulationen im Sinne des situativen Lernens. Im Projekt werden aktuelle Lehrkonzepte durch eine modulare virtuelle Trainingsplattform erweitert und der Kompetenzerwerb zukünftiger medizinischer Fachkräfte durch eine individuelle, realitätsnahe und situative Erfahrungswelt unterstützt.

Es war mir ein besonderes Anliegen, dass Bund und Länder gemeinsam im Frühjahr dieses Jahres diese Förderrichtlinie auf den Weg gebracht haben,“ so Ministerpräsident Tobias Hans. “Von der Kombination aus Didaktik und KI-basierten Technologien bin ich gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Geschehnisse überzeugt. Unser Ziel muss es sein, diese Bildungschancen für alle nutzbar zu machen und allen die Möglichkeit zu eröffnen, digitale und KI-gestützte Lernwelten zu erfahren,” sagt Ministerpräsident Hans. „Unter den Bedingungen des digitalen Wandels leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Fachkräftesicherung von morgen.“

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