Foto: Thomas Füssler
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Sechs kommunale Versorger, ein Ball und jede Menge Ehrgeiz: Beim diesjährigen Hallenfußballturnier der Stadtwerke in Homburg ging es nicht nur um Tore und Tabellenplätze, sondern vor allem um den Zusammenhalt zwischen Unternehmen, die im Ernstfall aufeinander angewiesen sind. Die Stadtwerke Homburg hatten als Gastgeber in die Halle im Stadtteil Kirrberg geladen, und die Resonanz fiel durchweg positiv aus.

Angetreten waren Teams der Stadtwerke aus Frankenthal, Kaiserslautern, Pirmasens, St. Ingbert, Zweibrücken und Homburg selbst. Das Turnier hat unter den beteiligten Versorgern mittlerweile Tradition – die Ausrichtung wechselt von Jahr zu Jahr, und jeder Gastgeber bemüht sich, dem Ganzen eine eigene Note zu geben. Was die Veranstaltung von einem gewöhnlichen Betriebssport-Event unterscheidet, ist ihr praktischer Hintergrund: Fünf der sechs teilnehmenden Stadtwerke sind über ein Störhilfeabkommen miteinander verbunden.

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Im Krisenfall – etwa bei größeren Netzstörungen – verpflichten sie sich, Personal und Material bereitzustellen. Geschäftsführer Frank Barbian von den Stadtwerken Homburg brachte den Gedanken dahinter auf den Punkt: „Dieses Hallenfußballturnier stellt von daher eine sehr gute Gelegenheit dar, sich außerhalb der beruflichen Tätigkeit kennenzulernen, um im Störfall besser und unkomplizierter miteinander zu arbeiten.“

Foto: Thomas Füssler

Gespielt wurde im Modus Jeder gegen Jeden, die Mannschaft mit der höchsten Punktzahl sicherte sich den Turniersieg. Am Ende setzte sich das Team der Stadtwerke St. Ingbert an die Spitze. Dahinter landeten die Kaiserslauterer auf dem zweiten Rang, gefolgt von den Gastgebern aus Homburg. Die Plätze vier bis sechs belegten Zweibrücken, Frankenthal und Pirmasens. Marcel Emser, Mitarbeiter im Personalmanagement der Stadtwerke Homburg und sportlicher Leiter des Turniers, zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf: „Mit einer insgesamt starken Teamleistung konnten wir uns beim Hallenturnier den verdienten 3. Platz sichern.“ Alle Mannschaften hätten von Beginn an Einsatzbereitschaft gezeigt und sich im Laufe des Turniers gesteigert. Besonders hob Emser den Teamgeist hervor, der sich in kämpferischen Partien und gegenseitiger Unterstützung widergespiegelt habe. Für sein eigenes Team formulierte er ein klares Ziel: „Der 3. Platz ist ein schöner Erfolg und gleichzeitig Motivation, um sich beim nächsten Turnier nochmal zu steigern.“

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Abseits des Spielfelds hatten die Organisatoren ein Rahmenprogramm zusammengestellt, das den sportlichen Wettkampf um einige Farbtupfer ergänzte. Die United Emeralds Cheerleader des TV 09 Jägersburg traten mit einer dynamischen Choreografie auf und sorgten bei Spielern wie Gästen gleichermaßen für Begeisterung. Nach dem letzten Abpfiff verlagerte sich das Geschehen in die Halle der SG Erbach, wo ein Buffet, kühle Getränke und Live-Musik warteten. Das Akustikduo Theke 1 übernahm die musikalische Gestaltung des Abends und deckte ein breites Repertoire ab – von Klassikern der 60er- und 70er-Jahre bis hin zu aktuellen Hits. Passend dazu wurde eine eigens angefertigte Turniertorte mit einem Lichterspiel präsentiert, das den festlichen Rahmen abrundete.

Foto: Thomas Füssler

Den emotionalen Höhepunkt bildete die Siegerehrung, die Geschäftsführer Barbian persönlich übernahm. Jede teilnehmende Mannschaft erhielt einen Pokal. Barbian nutzte den Moment, um die Bedeutung des Miteinanders zu unterstreichen: „Ich freue mich, dass wir die Tradition fortführen und dieses Turnier dieses Jahr ausrichten können.“ Natürlich zähle bei einem solchen Wettbewerb die sportliche Leistung, doch mindestens ebenso wichtig sei der Gemeinschaftsgedanke. „Wenn alle zusammenhalten, sich unterstützen und gemeinsam ihr Bestes geben, zeigt sich, was unsere Gemeinschaft wirklich ausmacht“, so Barbian weiter.

Die nächste Auflage des Turniers steht bereits in Aussicht. Noch am selben Abend sicherte eines der teilnehmenden Stadtwerke zu, im kommenden Jahr als Gastgeber in die Fußstapfen der Homburger zu treten. Welches Unternehmen das ist, wurde zunächst nicht verraten – die Vorfreude auf das nächste Kräftemessen unter Kollegen dürfte damit aber schon jetzt geweckt sein.

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