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Wer im Saarland politisch kommunizieren will, kommt an den sozialen Netzwerken längst nicht mehr vorbei. Die Union Stiftung hat jetzt ihr Social Media Briefing für den Februar 2026 vorgelegt – und die Zahlen zeigen deutlich, wer auf Facebook, Instagram und LinkedIn die Nase vorn hat.

Das monatliche Analyseformat nimmt die Online-Aktivitäten saarländischer Politikerinnen und Politiker, Kommunen sowie politischer Institutionen unter die Lupe. Untersucht werden Reichweiten, Engagement-Raten und der kommunikative Stil auf den drei großen Plattformen. Die Ergebnisse für Februar liefern einige bemerkenswerte Befunde.

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Auf Facebook sicherte sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Esra Limbacher den ersten Platz beim Follower-Zuwachs unter den saarländischen Politikern. 341 neue Follower kamen im vergangenen Monat hinzu. Noch eindrucksvoller liest sich die Interaktionsbilanz: Rund 16.000 Likes und knapp 37.000 Reaktionen bei 25 Beiträgen ergeben eine Engagement-Rate von 28 Prozent – ein Wert, der auf eine außergewöhnlich aktive Community hindeutet. Auch auf Instagram ist Limbacher präsent und liefert dort eine stabile Performance ab, selbst wenn er auf dieser Plattform nicht die Spitzenposition einnimmt.

Bei den Parteivereinigungen sticht die Schülerunion Saar heraus. Sie erreichte im Februar auf Instagram 581 Reaktionen und auf Facebook 226 – jeweils mehr als jede andere Parteivereinigung im Land. Die Organisation setzt auf eine junge, direkte Ansprache, einheitliche Grafiken und klare Botschaften. Dieses Konzept geht offenbar auf: Die Beiträge fallen im Feed auf und erzielen überdurchschnittlich viele Interaktionen.

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Auf Instagram wiederum überzeugt Marpingens Bürgermeister Volker Weber von der SPD mit einer Strategie, die auf Nähe statt auf Masse setzt. Bei moderater Posting-Frequenz von elf Beiträgen erzielte er rund 1.200 Likes und ebenso viele Reaktionen insgesamt. 25 neue Follower kamen hinzu. Seine Engagement-Rate liegt bei 1,8 Prozent – ein solider Wert, der vor allem auf den persönlichen Stil und den konsequenten Bezug zur Gemeinde zurückzuführen ist. Beiträge, in denen Weber selbst sichtbar wird und kommunale Themen direkt aufgreift, schaffen offenbar jene Identifikation, die in den sozialen Netzwerken für Reichweite sorgt.

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Das vollständige Social Media Briefing für Februar 2026 stellt die Union Stiftung mit Sitz in Saarbrücken kostenlos auf ihrer Website zur Verfügung. Wer die digitale Kommunikation der saarländischen Politik im Blick behalten will, findet dort die detaillierten Auswertungen aller untersuchten Accounts und Plattformen.

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