Symbolbild

Die Jusos im Saarland fordern von der neuen Bundesregierung neue Wege hin zu einer liberaleren Drogenpolitik. Insbesondere die Kriminalisierung von Cannabis schaffe mehr Probleme, als sie löse.

Sie beschäftige nach Ansicht der Jusos Saar in einem „kaum vertretbarem Maße“ Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte und erschwere gleichzeitig sinnvolle Präventionsmaßnahmen und echten Jugendschutz. Die Jusos fordern deshalb von SPD, Grünen und FDP klare Vereinbarungen zu einer verantwortungsvollen Legalisierung von Cannabis.

Dazu erklärt die Juso-Landesvorsitzende Kira Braun: „Die aktuelle Rechtslage kriminalisiert Menschen aus der Mitte der Gesellschaft und macht wirksame Prävention unmöglich. Von der Kriminalisierung von Cannabis profitiert aktuell nur der Dealer. Wir erwarten deshalb von der neuen Bundesregierung neue Wege hin zu einer liberalen Drogenpolitik. Der geregelte, unter staatliche Aufsicht gestellte Verkauf von Cannabis an Erwachsene schafft mehr Schutz für Konsument: innen, ermöglicht Prävention und Jugendschutz und trocknet illegale Schwarzmärkte aus.“

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