Archivbild - Wie auch hier beim Jägersburger Strandfest, ist die Marinekameradschaft Homburg gerne zu Besuch - Foto: Friedel Simon
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Eine Städtefreundschaft zur See – so lässt sich die Patenschaft zwischen Homburg und dem Minenjagdboot „Homburg“ beschreiben.

Seit 1995 hält die Verbindung, getragen von viel Ehrenamt und noch mehr Herzblut, allen Wellen stand. Ihren Ursprung hat sie sogar früher: 1981 übernahm die Stadt zunächst die Patenschaft für das Minensuchboot „Spica“. Als dieses Anfang der 90er außer Dienst ging, setzten sich die Homburger Marinekameraden für ein Nachfolgeboot ein – mit Erfolg.

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Zum Jubiläum kommt nun wieder Leben in die Stadt. Schon am Donnerstag trifft eine Abordnung der Besatzung in Homburg ein, bevor das eigentliche Programm an drei Tagen Fahrt aufnimmt. Schirmherrin ist Fregattenkapitän Inka von Puttkamer, Kommandeurin des 3. Minensuchgeschwaders – und frühere Kommandeurin der „Homburg“.

Los geht’s im Kulturzentrum Saalbau: Am Freitag, 19. September, um 11 Uhr werden die Gäste offiziell empfangen. Gleichzeitig eröffnet die Wanderausstellung des Minensuchgeschwaders „Wir machen die Seewege sicher!“. Nach einem gemeinsamen Mittagessen steht ab 14.30 Uhr ein Rundgang durch die Innenstadt samt Stopp bei der Geschäftsstelle des FC 08 Homburg auf dem Plan. Am Abend trifft sich die Besatzungsabordnung mit der Marinekameradschaft – so, wie es sich nach drei Jahrzehnten guter Partnerschaft gehört.

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Der Samstag gehört dem Mitmachen und Erleben. „Meer erleben“ heißt die Aktion von 10 bis 16 Uhr auf dem Christian-Weber-Platz – mit dabei unter anderem die Marinekameradschaft Homburg, Malteser, Rettungshundestaffel, DLRG, FC 08 Homburg, Feuerwehr und Jugendfeuerwehr sowie die Deutsche Marine mit Infomobil. Start ist um 10 Uhr, dann füllt sich der Platz mit Technik, Info-Ständen und Einblicken in die Arbeit an Land und auf See. Am Abend wird’s feierlich: Um 17 Uhr begrüßt Oberbürgermeister Michael Forster die Gäste des Patenboots im Festsaal des Saalbaus, um 19 Uhr folgt ein Konzert des Musikkorps der Reservisten der Bundeswehr.

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Den stillen Schlusspunkt setzt am Sonntag, 21. September, um 10 Uhr die Kranzniederlegung auf dem Friedhof – ein Moment des Gedenkens, der die Verbundenheit zwischen Stadt, Kameradschaft und Marine noch einmal deutlich macht.

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