Symbolbild
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Ein Herzinfarkt, der bei Frauen zu spät erkannt wird. Eine Endometriose, die erst nach Jahren einen Namen bekommt. Und die Wechseljahre, über die viele erst dann sprechen, wenn sie längst mittendrin stecken. Genau an diesen blinden Flecken der Medizin setzt der neue Podcast „Nebenwirkung: Frau“ der IKK Südwest an, der seinen Auftakt feiert.

Die Grundfrage, die das Format antreibt, klingt fast banal – und ist doch hochaktuell: Warum wissen wir über die Gesundheit von Frauen eigentlich immer noch so wenig? Der Podcast will darauf keine ausweichenden Antworten geben, sondern räumt nach eigenem Anspruch mit Halbwissen und alten Tabus auf.

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Durch die Folgen führen Jessica Schneider und Elisa König. Die beiden holen sich dafür Menschen ans Mikrofon, die etwas zu sagen haben: Expertinnen und Experten aus der Medizin ebenso wie Betroffene, die aus eigener Erfahrung berichten. Im Mittelpunkt steht das, was Frauen und ihre Gesundheit tatsächlich bewegt.

Ein zentraler Begriff zieht sich durch das Konzept: das sogenannte Gender Health Gap. Gemeint ist damit die Kluft in der medizinischen Versorgung und Forschung, die dazu führt, dass geschlechtsspezifische Unterschiede oft zu wenig Beachtung finden. Symptome werden übersehen, Diagnosen verzögern sich – mit spürbaren Folgen für die Betroffenen.

Genau diese Lücke möchte „Nebenwirkung: Frau“ Stück für Stück verkleinern. Der Anspruch ist es, aufzuklären und gängige Mythen zu entkräften, statt sie unwidersprochen weiterzutragen. Verständlich soll es dabei zugehen, aber ohne die Themen weichzuspülen.

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Denn wenn es die Sache verlangt, verspricht das Format auch klare Worte. Statt medizinischer Fachsprache und vorsichtigem Herumreden setzt der Podcast auf Offenheit – und darauf, jenen Fragen Raum zu geben, die im Alltag vieler Frauen viel zu lange ungestellt bleiben.

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