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Ein Vierteljahrhundert an der Spitze einer städtischen Einrichtung – das markiert einen Wendepunkt, der gewürdigt werden will. Beim diesjährigen Musikschulfest in der Homburger Schongauer Straße nutzte Oberbürgermeister Michael Forster genau diesen Anlass, um Carola Ulrich, die Leiterin der Musikschule, für 25 Jahre Engagement an der Spitze des Hauses zu ehren. Die Würdigung kam für die Geehrte sichtlich überraschend.

„Seit inzwischen 25 Jahren leiten Sie mit außergewöhnlichem Engagement unsere städtische Musikschule. Ein Vierteljahrhundert – das ist eine beeindruckende Wegstrecke“, wandte sich Forster direkt an Ulrich. Es sei eine Zeit gewesen, in der sie das Haus „mit großer Leidenschaft, mit viel Herzblut und mit unzähligen Ideen geprägt“ habe. Musik bedeute für die Leiterin weit mehr als reine Unterrichtsstunde, betonte der Oberbürgermeister – sie stehe für Begegnung, Gemeinschaft, Kreativität und Ausdruck.

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Forster hob hervor, dass Ulrich die Einrichtung nicht nur organisatorisch geführt, sondern inhaltlich entscheidend geprägt habe. Auch der Umzug an den heutigen Standort in der Schongauer Straße sei ein bedeutender Schritt gewesen. „Dass sich die Musikschule hier so gut entwickelt hat und heute ein moderner, lebendiger und offener Ort musikalischer Bildung ist, trägt ganz klar auch Ihre Handschrift“, bilanzierte der OB, bevor er der sichtlich gerührten Leiterin einen Blumenstrauß und einen Präsentkorb überreichte. Mit einer solchen Geste, gestand Ulrich anschließend, habe sie an diesem Tag keineswegs gerechnet. Ihr eigener Dank galt den Lehrkräften, „die die musikalische Bildung ermöglichen“, sowie allen, „die dazu beitragen, dass sich nicht nur beim heutigen Fest zeigt, was die Musikschule wirklich ist“.

Dass es dafür kaum eine passendere Kulisse hätte geben können, bewies das Fest selbst. Rund 130 Musizierende standen über Stunden hinweg auf der Bühne und sorgten gemeinsam mit ungezählten Besucherinnen und Besuchern für ein dichtes Programm aus Singen, Musizieren, kreativem Mitmachen und gemeinsamem Erleben. Ulrich hatte in ihrer Einladung einen fröhlichen, musikalischen Tag in Aussicht gestellt – ein Versprechen, das eingelöst wurde.

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Den schwungvollen Auftakt übernahmen die Kinder der musikalischen Früherziehung gemeinsam mit dem Musikschulchor „Cantare“ und dem Schulorchester. Das programmatische Lied „Wir fangen an!“ gab die Richtung vor. Im weiteren Verlauf reihten sich zahlreiche Ensembles und Bands aneinander und zeichneten ein vielseitiges Bild dessen, was an der Musikschule entsteht. Forster sprach in seiner Begrüßung von einem „wunderbaren Ort der Begegnung, der Kreativität und der Gemeinschaft“ – eine Umschreibung, die er ausdrücklich mit dem Wirken der Leiterin verband.

Für das beschwingte Programm verantwortlich waren am Sonntag die Kinder der Musikalischen Früherziehung und der Eltern-Kind-Gruppen unter Leitung von Svitlana Aldoshyna und Susanne Marzen-Schwindling, der Musikschulchor „Cantare“ unter Carola Ulrich, das Schulorchester unter Reiner Kuttenberger, das Streichensemble unter Birgitta Lauer-Müller, die Percussion-Samba-Gruppe unter Christian Balzer und die Band „Old Stuff“ unter Endi Caspar. Hinzu kamen das Ensemble „Alle auf einen Streich“ unter Rechelle Frisardi, das Ensemble „Kleine Streicher“ unter Birgitta Lauer-Müller, der Kinderchor unter Angela Lösch sowie das Blockflötenensemble unter Adelheid Recktenwald. Komplettiert wurde das Programm vom Akkordeon-Trio mit Sabine Fritze, Anke Eiswirth und Valerian Helbling sowie der Lehrer-Jazz-Band mit Marc Boukouya, Reiner Kuttenberger, Endi Caspar, Christian Balzer und Stefan Ulrich.

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Alle Bilder: Friedel Simon

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