Auftakt-Veranstaltung in Saarbrücken (Sportcampus): Bürgermeister Manfred Rippel (r.) erhält von Innenminister Reinhold Jost (2. v. r.) den symbolischen Staffelstab als Teilnehmerstadt überreicht. Links: Joachim Tesche (Vorstand LSVS), Alexander Indermark (Präsident Special Olympics Saarland) und Staatssekretär Torsten Lang. Foto: Linda Barth

Mit einem starken Zeichen für gelebte Inklusion fiel in Saarbrücken der Startschuss für ein Sportereignis, das das Saarland bewegen wird: Die Special Olympics Nationale Spiele kommen im Juni 2026 erstmals ins Saarland – und Homburg ist als eine der Gastgeber-Kommunen mittendrin.

Im Sportzentrum in Erbach wird dann die Disziplin Judo ausgetragen – eine Ehre, die Homburg nicht nur sportlich, sondern auch gesellschaftlich viel bedeutet. Beim offiziellen Auftakt der landesweiten Kampagne „Dabeisein ist Saarland!“ überreichte Innenminister Reinhold Jost den symbolischen Staffelstab an die beteiligten Städte und Gemeinden. Mit dabei: Homburgs Bürgermeister Manfred Rippel, der die Rolle seiner Stadt mit klaren Worten unterstrich.

„Die Special Olympics stehen für Vielfalt, Respekt und Teilhabe – Werte, die in Homburg gelebt werden“, erklärte Rippel. „Wir freuen uns darauf, nationale und internationale Gäste willkommen zu heißen und mit ihnen gemeinsam ein Sportfest zu feiern, das bewegt und verbindet.“

Die Vorbereitungen auf das Großereignis laufen nun offiziell an. Unter dem Motto „Dabeisein ist Saarland!“ wollen alle sechs saarländischen Landkreise sowie zahlreiche Städte und Gemeinden gemeinsam ein Zeichen setzen. Ziel ist es, Inklusion sichtbar und erlebbar zu machen – mit Mitmachaktionen, Veranstaltungen und vielfältiger Öffentlichkeitsarbeit.

Die Special Olympics sind weltweit die größte, offiziell vom Internationalen Olympischen Komitee anerkannte Sportbewegung für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung. Sie bieten Sportangebote in 26 Einzel- und Mannschaftsdisziplinen – ergänzt durch wettbewerbsfreie Aktivitäten für alle, die nicht an regulären Wettkämpfen teilnehmen können. Im Zentrum steht dabei nicht der sportliche Erfolg, sondern die individuelle Entwicklung, Teilhabe und das Selbstvertrauen der Athletinnen und Athleten.

Gruppenfoto mit Innenminister Reinhold Jost und der Präsidentin von Special Olympics Deutschland, Christiane Krajewski (im großen Rahmen rechts), Joachim Tesche, Alexander Indermark und Torsten Lang mit den anwesenden Vertretern der Landkreise und Kommunen.
Foto: Stadt Homburg

Homburg plant Info-Plattform und ruft zur Beteiligung auf

Auch in Homburg beginnt nun die Vorbereitungsphase. Die Stadt will sich nicht nur als Ausrichterin der Judo-Wettkämpfe einbringen, sondern auch mit begleitenden Aktionen ein Bewusstsein für die Werte der Special Olympics schaffen. Auf der städtischen Website wird in Kürze eine eigene Informationsrubrik eingerichtet. Hier sollen künftig alle wichtigen Termine, Mitmachmöglichkeiten und Neuigkeiten rund um das Ereignis zu finden sein.

Schon jetzt richtet sich die Stadt an alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Institutionen: Wer mithelfen, unterstützen oder einfach dabei sein will, ist herzlich eingeladen, sich zu beteiligen. Ob als Helfer, Ideengeber oder Zuschauer – jede Form der Unterstützung ist willkommen.

Ansprechpartner für Interessierte ist das Schul- und Sportamt der Stadt Homburg unter Tel.: 06841/101-229 oder per E-Mail an sportamt@homburg.de. Weitere Informationen zu den Nationalen Spielen 2026 gibt es unter: 👉 specialolympics.de/saarland2026

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