Wenn in kurzer Zeit große Regenmengen vom Himmel fallen, kann es in Homburg schnell eng werden. Die Ereignisse der vergangenen Jahre haben gezeigt, wie rasch Straßen überflutet, Keller vollgelaufen und Verkehrswege unpassierbar sein können. Die Stadt arbeitet deshalb seit einiger Zeit an einem Konzept, das besser auf Starkregen und Hochwasser vorbereiten soll – nun steht der nächste öffentliche Schritt an.
Nach mehreren Bürgerworkshops in allen Homburger Ortsteilen lädt die Stadt zu einer zentralen Informationsveranstaltung ein. In den bisherigen Runden hatten jeweils zwischen 30 und 100 Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, ihre Erfahrungen aus vergangenen Unwettern einzubringen und Hinweise auf besonders gefährdete Stellen zu geben. Diese Beiträge flossen in die Ausarbeitung eines umfassenden Starkregenvorsorgekonzepts ein.
Bei der nun anstehenden Veranstaltung werden die Ergebnisse der bisherigen Starkregen- und Hochwasseranalyse zusammengefasst. Vorgestellt werden außerdem die wichtigsten Vorschläge des Vorsorgekonzepts, wobei der Schwerpunkt auf zentralen kommunalen Maßnahmen liegt. Es geht darum, wie die Stadt selbst handeln kann, um Risiken bei Extremniederschlägen zu verringern und Schäden an Gebäuden und Infrastruktur zu begrenzen.
Der Bürgerworkshop findet am Donnerstag, 26. Februar, um 17.30 Uhr in der Kleinen Galerie des Kulturzentrums Saalbau Homburg statt. Dort sollen die bisherigen Erkenntnisse aus den Ortsteilen gebündelt und in einem größeren Rahmen diskutiert werden. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich über den aktuellen Stand informieren möchten und Interesse an den geplanten Schritten der Stadt haben.
Hintergrund der Initiative ist die Erfahrung, dass Starkregen- und Hochwasserereignisse durch den Klimawandel schwerer vorhersehbar werden und erhebliche Gefahren mit sich bringen. Überschwemmungen haben in der Vergangenheit vielerorts große Schäden verursacht und stellen eine ernsthafte Bedrohung für Leib und Leben dar. Ziel des Homburger Konzepts ist es, aus früheren Schadensereignissen zu lernen und die Risiken bei künftigen Extremniederschlägen so gering wie möglich zu halten.
Während einzelne Projekte bereits konkret vorbereitet werden, sollen flächenhafte Maßnahmen zur Risikoreduzierung als Ergebnis des Vorsorgekonzepts festgelegt werden. Dazu zählen bauliche Lösungen ebenso wie verhaltensbezogene Ansätze, etwa Empfehlungen zum richtigen Handeln bei Starkregen. Ein weiterer Baustein ist eine verbesserte Risikokommunikation: Eigentümerinnen und Eigentümer sollen gezielt unterstützt werden, damit sie eigenverantwortlich vorsorgen und ihre Gebäude besser schützen können.
Mit der zentralen Veranstaltung im Kulturzentrum Saalbau schließt die Stadt einen wichtigen Abschnitt im Beteiligungsprozess ab. Die gesammelten Hinweise aus den Ortsteilen, die fachliche Analyse und die geplanten Maßnahmen werden dort erstmals in dieser Form gemeinsam präsentiert und bilden die Grundlage für die weitere Ausarbeitung und Umsetzung des Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzepts.




















