Bild: Stephan Bonaventura

Unter dem Strich bleibt es bei einem großen Sachschaden, sowie dem Schock der Anwohner und Eigentümer. Doch erste Schätzungen gehen von rund einer Million Euro Schaden aus und dem Verlust einer Homburger Institution. Doch schon jetzt zeigt sich, dass die Homburgerinnen und Homburger nicht gewillt sind, „ihren“ Vorstadtbäcker und die betroffenen Personen im Regen stehen zu lassen. So sind schon erste Solidaritätsaktionen in den Sozialen Medien gestartet. Wenn die positive Meldung am Unglücksabend lautete „Keine Personenschäden“, so kann man am nächsten Tag sagen: „Homburg steht zusammen“!

Ein erstes Zeichen: Die Familie Euler, Familie Scheidhauer und Familie Wegener, allesamt Unternehmer in der Region und Bewohner der Homburger Vorstadt, haben sich noch am Sonntag spontan dazu entschlossen, die Bäckerei Schäfer zu unterstützen. „Wir können uns die Homburger Vorstadt ohne Bäcker Schäfer gar nicht vorstellen. Wir in der Vorstadt möchten daher Klaus Schäfer und seine Familie spontan unterstützen und ihnen eine erste Zuwendung zukommen lassen“ so die Familien in einem Statement zu HOMBURG1. Dazu wurde extra ein Zuwendungskonto bei der Kreissparkasse Saarpfalz eingerichtet, die ohne zu Zögern ihre Unterstützung zugesagt hat.

Empfänger: Hilfe für Bäckerei Schäfer
IBAN: DE46 5945 0010 1030 4663 85    
Stichwort: Hilfe für Bäckerei Schäfer

Eine andere Aktion hat sich Nicole Piluso, Wirtin im Cartoon in der Schanzstraße, ausgedacht! Diese Woche spendet sie von jedem „Stubbi“ und jedem „Toonie“ das in der Kult-Gastronomie über die Theke geht einen Euro! Zusätzlich soll auch das Trinkgeld an die Familie gehen. Eine tolle Geste, vor der man den Hut ziehen kann! Auf einer Crowdfunding-Plattform läuft unterdessen ein weiterer Spendenaufruf. Allerdings ist zur Zeit noch unklar, wer hinter der sicherlich lieb gemeinten Aktion steckt. HOMBURG1 hat die Initiatoren kontaktiert und wird an dieser Stelle berichten, sobald es neue Informationen gibt!

Hintergrund:

Zur Sicherstellung des Brandschutzes bei Folgeeinsätzen, wurde die Feuerwehr Bexbach angefordert, welche die Feuerwache am Hochrech besetzte. Ebenfalls vor Ort war der Gerätewagen Atemschutz des Saarpfalz-Kreises mit Einheiten von Kirkel, Mandelbachtal und Blieskastel. Insgesamt waren über 120 ehrenamtliche Feuerwehrleute und Rettungskräfte der Polizei, des Rettungsdienstes, die Malteser sowie der Baubetriebshof Homburg bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst in Saarbrücken (0681-962 2133) in Verbindung zu setzen.

 

 

 

 

 

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