v. l. n. r.: Konrad Burgard und Frank Wimmer von Stadtarchiv sowie Dr. Theo Langner vom Historischen Verein. - Foto: Jürgen Kruthoff/Stadtverwaltung Homburg
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Auf dem schön gelegenen Historischen Friedhof in der Friedhofstraße direkt in Nachbarschaft zum Jüdischen Friedhof waren zuletzt das Gras und einige Sträucher recht üppig gewachsen. So haben sich Frank Wimmer und Konrad Burgard vom Stadtarchiv, das zur Abteilung Denkmalpflege gehört, sowie Dr. Theo Langner vom Historischen Verein darum gekümmert, dass die Grabstelle sowie die verschiedenen historischen Säulen auf dem Areal wieder besser sichtbar und begehbar wurden.

Bereits in den zurückliegenden Jahren hatten es sich Frank Wimmer und Konrad Burgard mit verschiedenen Helfern zur Aufgabe gemacht, den besonders sehenswerten Friedhof durch ihre Pflegemaßnahmen aufzuwerten. Bei diesem Einsatz mit Dr. Langner pflanzten sie auch Rosen, Lavendel sowie Hyazinthen an der Grabstelle.

Auf diesem Friedhofbereich steht das Kriegerdenkmal, das an den deutsch-französischen Krieg 1870/71 erinnert, und befindet sich die Grabstätte für die in diesem Krieg gefallenen Soldaten aus Homburg.

Trotz kühler Temperaturen und teilweise regnerischen Wetters schien es Frank Wimmer wieder einmal an der Zeit, aktiv zu werden. Gemeinsam mit Dr. Langner und Konrad Burgard wurde Müll einzusammeln, die Haupttreppe ordentlich begehbar gemacht und die steinerne Umrandung der Grabstätte freigelegt. So gelang es den drei Männern innerhalb eines knappen Tages wieder für ein ansehnlicheres Erscheinungsbild auf dem Friedhof zu sorgen.

Der Friedhof selbst wurde 1832 angelegt. An zentraler Stelle steht das Kriegerdenkmal, das am 18. Januar 1873 eingeweiht wurde und von Bildhauer Jakob Rosche stammt. An der Grenze zum benachbarten Jüdischen Friedhof befindet sich die eigentliche Grabstätte, die im September 1873 eingeweiht wurde. Sie stammt vom Bildhauer Karl Lehmann.

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