Die saarländische Gesundheits- und Sozialministerin Monika Bachmann hat die von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe geplante Reform der Pflegeausbildung begrüßt. Die Bundesregierung plant, eine einheitliche Ausbildung zum „Pflegefachmann“ bzw. zur „Pflegefachfrau“ zu schaffen. Dazu sollen die bisherigen drei Ausbildungen in der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege reformiert und zu einer neuen, generalistischen Pflegeausbildung mit einem einheitlichen Berufsabschluss zusammengelegt werden. „Der vorgelegte Gesetzentwurf verfolgt das Ziel, die Pflegeberufe zukunftsgerecht weiterzuentwickeln und somit attraktiver zu gestalten“, so Ministerin Bachmann.

Ergänzend zur fachberuflichen Pflegeausbildung soll eine bundesgesetzliche Grundlage für eine primärqualifizierende hochschulische Pflegeausbildung geschaffen werden. „Die neue Ausbildung bereitet auf einen universellen Einsatz in allen allgemeinen Arbeitsfeldern der Pflege vor, erleichtert einen Wechsel zwischen den einzelnen Pflegebereichen und eröffnet zusätzliche Einsatz- und Aufstiegsmöglichkeiten“, erklärte die Ministerin. Die Ausbildung soll in ein gestuftes und transparentes Fort- und Weiterbildungssystem eingepasst und die Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Qualifikationsstufen in der Pflege verbessert werden.

„Das saarländische Gesundheitsministerium ist in stetigem Austausch mit den Alten- und Krankenpflegeschulen, der Saarländischen Pflegegesellschaft, der Saarländischen Krankenhausgesellschaft und dem Landespflegerat, um den Prozess auf Bundesebene zu einer neuen generalistischen Ausbildung mitzugestalten“, betont Ministerin Monika Bachmann.

Die erste Lesung im Bundestag ist für Mitte März geplant. Das Gesetzgebungsverfahren soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

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