Frank Best ist Sportler der Schützengesellschaft 1849 Homburg. — Foto: Schützengesellschaft 1849 Homburg
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Es ist eine Zahl, die im Schützenverband Saar bislang niemand erreicht hat: 200 Landesmeistertitel. Diese Marke knackte Frank Best bei den diesjährigen Saarlandmeisterschaften im Wurfscheibenschießen – und setzte damit ein Ausrufezeichen, das seinesgleichen sucht. Angefangen hat für ihn alles vor mehr als fünf Jahrzehnten.

Bereits 1972 trat Best der Schützengesellschaft 1849 Homburg bei. Seinem Verein ist er bis heute treu geblieben. Was in jungen Jahren begann, wuchs sich über die Jahrzehnte zu einer der bemerkenswertesten Karrieren des saarländischen Schießsports aus.

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Seine 200 Titel sammelte Best mit der Schrotflinte in den olympischen Disziplinen Skeet und Trap sowie im mittlerweile nicht mehr olympischen Doppeltrap – im Einzel wie auch mit der Mannschaft. Mehrfach wurde er Deutscher Meister, gewann sechs internationale Meisterschaften und feierte 57 Turniersiege auf nationaler und internationaler Bühne. Insgesamt trat er zu 873 Wettkämpfen an, ein Wert, der allein für sich Bände spricht.

Mit der deutschen Nationalmannschaft holte er den Vize-Europameistertitel. Den Höhepunkt seiner aktiven Laufbahn markierte im Jahr 2000 der Gewinn des Weltmeistertitels in der internationalen Skeet-Variante der NSSA.

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Doch Best beschränkte sich nie auf die Rolle des Athleten. Als Trainer und Ausbilder prägte er den Nachwuchs entscheidend: Zehn Jahre lang verantwortete er die Trainerausbildung des Schützenverbandes Saar am Landesleistungszentrum der Hermann-Neuberger-Sportschule. International war er zudem als Nationaltrainer für Luxemburg tätig und betreute die deutschen Nationalkaderschützen im Para Trap.

Hinzu kommt seine Arbeit als anerkannter Wettkampfoffizieller. Mit der höchsten internationalen Jury- und Referee-Lizenz leitete er Finals bei World Cups, Europa- und Weltmeisterschaften. Erst vor wenigen Tagen kehrte er von der ISSF-Junioren-Weltmeisterschaft in Suhl zurück, wo er als Competition Manager die Gesamtverantwortung für die Durchführung der Wurfscheibenwettbewerbe trug.

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Bests Werdegang steht für Kontinuität, Leidenschaft und eine außergewöhnliche Verbundenheit mit seinem Sport. Und er ist weit mehr als eine persönliche Erfolgsgeschichte: Über die Landesgrenzen hinaus gilt er als Aushängeschild für den Schießsport der Homburger Schützengesellschaft.

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