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Beim Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken geht es in diesem Jahr nicht nur um Premieren und Preise. Am Rande des Festivals wurden am 20. Januar 2026 auch jene Projekte vorgestellt, die im kommenden Jahr von der Filmförderung Saarland unterstützt werden – und damit einen wichtigen Impuls für die regionale Filmszene erhalten.

Für das Förderjahr 2025 hatte die Filmförderung Saarland insgesamt 41 Anträge aus den Bereichen Fiktion, Dokumentation und Animation auf dem Tisch. Ende Dezember sichtete eine dreiköpfige, unabhängige Jury die eingereichten Vorhaben und traf schließlich eine Auswahl: Acht Projekte mit deutlich erkennbarem Saarland-Bezug werden gefördert. Sie stammen entweder von Filmschaffenden aus dem Land, spielen in der Region oder setzen sich inhaltlich mit ihr auseinander.

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Vier der ausgewählten Produktionen erhalten im Rahmen der regulären Filmförderung jeweils 15.000 Euro. Dabei handelt es sich um „Auf Lunge“ von Lukas Weishaar, „Wo Hunde wohnen, kommen keine Engel“ von der Iris Productions, „Saarbrooklyn66“ von Resarevoir Audiovisuäl und „Rukis erster Sommer“ von Schiwago Film. Weitere vier Vorhaben werden über die Talentfilmförderung unterstützt. Hier gehen jeweils 10.000 Euro an „Der Überfall“ von Emily Lou Ehrlich, „Dazwischen“ von Ali Pesheng, „Ophiocordvceps“ von Michael Kitzhöfer und „After the Escape“ von Zlata Onufrieva.

Der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär David Lindemann, ordnet die Entscheidungen politisch und kulturell ein. „Mit der Filmförderung Saarland unterstützen wir gezielt Filmschaffende, die ihre Wurzeln im Saarland haben oder regionale Geschichten erzählen. Damit stärken wir die kulturelle Identität unseres Landes und machen vielfältige Perspektiven sichtbar“, betonte Lindemann. Die Bandbreite der geförderten Projekte reicht von dokumentarischen Arbeiten über animierte Formate bis hin zu fiktionalen Stoffen.

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Bei der Auswahl legte die Jury nach Angaben der Staatskanzlei besonderen Wert auf künstlerische Qualität, Originalität der Stoffe und Realisierbarkeit der Projekte. Staatssekretär Thorsten Bischoff sieht in der aktuellen Förderrunde ein Signal an die Branche: „Es ist ein wichtiges Signal für die Kreativszene im Saarland, dass es gelungen ist, die Filmförderung im Saarland mit einem neuen innovativen Konzept nicht nur fortzuführen, sondern die dafür zur Verfügung stehenden Mittel auch zu verstärken. Das schafft Perspektiven für Filmschaffende und stärkt den Medienstandort Saarland nachhaltig.“

Mit der Vergabe der Mittel setzt die Filmförderung Saarland auch 2025 auf eine langfristige Entwicklung der regionalen Film- und Medienbranche. Im Fokus steht dabei sowohl der Nachwuchs als auch professionelle Produktionen mit klarer regionaler Verankerung. Grundsätzlich unterstützt die Filmförderung Saarland Filmschaffende bei Entwicklung, Produktion und Auswertung von Projekten aller Gattungen und Genres. Ziel ist es, die Film- und Medienlandschaft im Land zu stärken, kreative Talente zu fördern und zur kulturellen Vielfalt im Saarland beizutragen. Die Entscheidungen beruhen jeweils auf einer unabhängigen Jurybewertung.

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Die aktuelle Auswahl zeigt, dass die Förderinstitution weiterhin auf Projekte setzt, die das Saarland inhaltlich aufgreifen oder von hier aus in die Filmwelt starten. Für die beteiligten Teams bedeutet die Unterstützung nicht nur finanzielle Hilfe, sondern auch eine sichtbare Anerkennung ihrer Arbeit im Rahmen eines bedeutenden Festivals wie dem Max Ophüls Preis.

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