
Das saarländische Ministerium für Inneres, Bauen und Sport hat die aktuellen Zahlen zu Asylsuchenden und Flüchtlingen für Dezember 2025 vorgelegt.
Zum 31. Dezember waren in der Landesaufnahmestelle Lebach einschließlich der Kapazitätserweiterungen 806 Personen untergebracht. Im selben Monat wurden im Saarland 76 Asylbewerber aufgenommen, hinzu kamen 149 Flüchtlinge aus der Ukraine. Auf die Kommunen verteilt wurden 23 Asylbewerber sowie 149 Flüchtlinge aus der Ukraine.
Im Dezember gingen 100 Asylanträge ein, über 188 Anträge wurde entschieden. Davon fielen 41 Entscheidungen positiv aus, 91 Anträge wurden abgelehnt. Die Differenz ergibt sich aus sonstigen Verfahrenserledigungen. Wichtigstes Herkunftsland der Asylsuchenden im Saarland war Syrien. Zudem wurden 21 Personen abgeschoben. Über das Programm REAG/GARP wurden 39 freiwillige Ausreisen gefördert, weitere 18 Personen reisten freiwillig aus.
Für das Kalenderjahr 2025 weist die Statistik 1.276 im Saarland aufgenommene Asylbewerber aus. Zudem kamen 1.740 Flüchtlinge aus der Ukraine hinzu. Auf die Kommunen verteilt wurden 997 Asylbewerber und 1.730 Flüchtlinge aus der Ukraine. Insgesamt wurden 1.878 Asylanträge gestellt, 1.735 Verfahren wurden entschieden. Davon endeten 189 Entscheidungen positiv, 424 Anträge wurden negativ beschieden.
Auch hier erklärt sich die Differenz durch sonstige Verfahrenserledigungen. Hauptherkunftsland war über das Jahr hinweg Syrien. Im Jahr 2025 wurden 292 Personen abgeschoben. Über REAG/GARP wurden 262 freiwillige Ausreisen unterstützt, zusätzlich gab es 288 sonstige freiwillige Ausreisen. Ein Abgleich mit früheren Monatslisten ist wegen möglicher nachträglicher Änderungen nicht möglich.




















