Durch eine Aufstockung des Personals will die FDP Saarpfalz die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes entlasten.

„Die Mitarbeiter des Gesundheitsamts sind durch die anderthalbjährige Pandemie und die damit verbundenen Aufgaben der Kontaktnachverfolgung und Quarantäneanordnung deutlich überlastet. Zwangsläufig werden wichtige sonstige Aufgaben wie etwa die Präventionsarbeit vernachlässigt. Durch die Aufstockung des Personals sollen diese Aufgaben wieder stärker in den Fokus genommen und gleichzeitig die Mitarbeiter entlastet werden. Gleichzeitig müssen die Gesundheitsämter umfassend digitalisiert und vernetzt werden, damit die Arbeit effizienter und effektiver durchgeführt werden kann und somit ebenfalls das Personal entlastet wird“, so der Kreisvorsitzende Marcel Mucker.

„Wir sehen die aktuelle Lage als außerordentliche Herausforderung, in der das Land die Kreise (auch finanziell) unterstützen muss“, erläutert Mucker auf HOMBURG1 Anfrage.

Zudem sollen die Stellen als Amtsärzte durch eine bessere Bezahlung attraktiver gestaltet werden. „Damit wollen wir eine möglichst schnelle Nachfolge für Amtsarzt und Stellvertretung ermöglichen“.

Die zusätzliche Personalisierung soll bis zum Ende des Jahres beispielsweise durch Minijobber erfolgen. „Zusätzlich ist anzumerken, dass der Kreis durch den Rücktritt der Amtsärzte bis zur Neubesetzung Gehälter spart. In der Präverntionsarbeit ist der Kreis u.a. auch für Suchtprävention zuständig, diese Aufgabe darf aus unsere Sicht nicht zurückgestellt werden“, so der Kreisvorsitzende abschließend.
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