Die familienpolitische Sprecherin der FDP Saar Heike Müller fordert eine Verstetigung der Maßnahmen des Aktionsprogramms „Aufholen“.

Die Coronapandemie habe zu Benachteiligungen für Kinder und Jugendliche geführt. Speziell der „Stotterbetrieb“ der Schulen führe, laut Müller, zu erheblichen Rückständen. Die FDP Saar begrüße daher das bis zum Sommer 2022 verlängerte „Aufholpaket“ des Bundes. Allerdings müssten die Maßnahmen auch verstetigt werden.

„Es hilft nichts, 400 Lehrkräfte für ein Jahr einzustellen und sie nach Ende des Programms wieder zu entlassen. Die Lehrer müssen unbefristet eingestellt werden. Es kann nicht sein, dass der Staat befristet einstellt und gleichzeitig Befristungen in der Wirtschaft einschränkt. Auch eine Evaluation der Maßnahmen des Programms sind dringend notwendig. Das Auffangnetz muss auch nach Ende des „Aktionsprogramms Aufholen“ gespannt bleiben, da die Rückstände kaum nach einem Jahr aufgeholt werden können“, fordert die familienpolitische Sprecherin.

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