Foto: Symbolbild

Die stellvertretende Landesvorsitzende der FDP Saar, Angelika Hießerich-Peter, fordert die Abschaffung der 5-Quadratmeterregelung für Clubs und Diskotheken. Diese sei „völlig weltfremd“.

Die von der Landesregierung getroffene Regelung, dass Clubs und Diskotheken fünf Quadratmeter pro Gast einplanen müssen, ist völlig weltfremd und muss umgehend gestrichen werden. Mit dieser Regel wird ein wirtschaftlicher Betrieb unmöglich sein. Nach fast 18 Monaten Schließung ist zu befürchten, dass viele Betriebe mit den neuen Regeln wirtschaftlich nicht überleben können und für immer schließen müssen“, warnt Hießerich-Peter.

Und das, obwohl viele zwischenzeitlich viel Geld in die Betriebe investiert hätten. Das wäre für die Betreiber eine Katastrophe und ein herber Verlust für die Jugendkultur im Saarland. „Die von der Landesregierung als Erfolg verkaufte Öffnung der Clubs ab dem Wochenende ist eine Mogelpackung auf dem Rücken der Unternehmerinnen und Unternehmer in der Veranstaltungsbranche. Die große Verärgerung der Clubbetreiber ist verständlich“, findet die FDP-Politikerin.

Für die saarländischen Betriebe entstehe außerdem ein erheblicher Wettbewerbsnachteil, da im benachbarten Rheinland-Pfalz, in Luxemburg und in Frankreich bereits viele Erleichterungen gelten. „Der Landesregierung fehlt offenbar jedes Gespür für die Branche und die Bedürfnisse der jungen Menschen. Sie muss diese Regelung umgehend kippen und den Betreibern deutlich entgegenkommen. Es steht der Verlust der Jugendkultur im Saarland auf dem Spiel.“

 

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