Florian Spaniol - Bild: privat

Der Vorstand der DIE LINKE.Saarpfalz hat im Vorfeld einstimmig ihren zwanzigjährigen Kreisgeschäftsführer Florian Spaniol zum Direktkandidaten im Bundestagswahlkreis 299 – Homburg vorgeschlagen. Er wurde am letzten Freitag in Schwarzenbach mit fast 90 Prozent der anwesenden Mitglieder gewählt. Florian Spaniol wohnt in Homburg-Erbach, studiert Jura an der Universität des Saarlandes, ist Geschäftsführer der Partei im Saarpfalz-Kreis und Mitglied im Stadtrat Homburg.

Der stellvertretende Kreisvorsitzende und Fraktionsvorsitzende im Kreistag Saarpfalz, Helmut Welker, dazu: „Zum Bundestagswahlkreis Homburg gehört der gesamte Saarpfalz-Kreis und es ist richtig, dass da gerade ein Kandidat aus Homburg antritt, der hier wohnt und auch hier politisch verankert ist. Und es ist ein klares Signal an die junge Generation, dass wir LINKE einen jungen Kandidaten vor Ort aufstellen, der ihre Interessen vertreten wird.“

Mit einer inhaltlich starken und kämpferischen Rede habe Florian Spaniol die thematischen Pflöcke für DIE LINKE eingeschlagen und Fragen souverän beantwortet. Welker dazu: „Da kam an erster Stelle die Umsetzung des Klimaschutzes – nur verbunden mit der Lösung der sozialen Frage – , die bezahlbare Verkehrswende gerade im ländlichen Raum mit mehr Bus und Bahn statt Autobahn. Und natürlich die Zukunft des Automobilstandortes Homburg, die Lösungen braucht. Hierzu hat ja gerade DIE LINKE im Stadtrat Homburg eine klare Resolution eingebracht, die mit großer Mehrheit verabschiedet wurde.“

Florian Spaniol sagt zu den Eckpunkten seines Wahlprogramms: „Ich habe meine Uni nach bald zwei Semestern noch nicht einmal richtig von innen gesehen. Die Hochschulen müssen dringend für den Präsenzbetrieb gerüstet sein, hier braucht es mehr Mittel vom Bund und endlich eine gerechte BAföG-Reform. Sonst werden viele Studierende immer weiter abgehängt und das kann niemand wollen. Das gilt genauso für die Schulen. Das sogenannte Aufholprogramm ist doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Und unwürdig bezahltes Pflegepersonal mit riesiger Verantwortung, Klinikschließungen trotz Corona – das sind die Herausforderungen, die gestemmt werden müssen. Unser UKS in Homburg und die Krankenhäuser im Wahlkreis sind davon betroffen und das muss sich ändern. Ebenso, dass wir Internetzugang für alle und einen Ausbau der Netze bei uns im ländlichen Raum nötig haben, sonst bleibt doch eine funktionierende digitale Kommunikation nur ein frommer Zukunftswunsch. Wir brauchen endlich mehr öffentliche Investitionen, um uns vor Krisen zu schützen und faire Lebensgrundlagen zu schaffen. Genau dafür werde ich mich stark machen.“

DIE LINKE sehe sich jedenfalls mit dem Direktkandidaten Florian Spaniol im Wahlkreis Homburg gut aufgestellt und werde im Wahlkampf im Wettbewerb um die besten Ideen kräftig mitmischen, so der stellvertretende Kreisvorsitzende Welker abschließend.

 

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