Wer nicht genesen oder vollständig geipmpft ist braucht weiterhin für viele Bereiche einen negativen Corona-Test. - Bild: Stephan Bonaventura

Der saarländische FDP-Landesvorsitzende und Spitzenkandidat für die Bundestagswahl, Oliver Luksic, fordert die Landesregierung auf, die 2G-Regel im Saarland auszuschließen und stattdessen einen Weg zu einer „Normalität“ aufzuzeigen.

„Die saarländische Landesregierung sollte die 2G-Regelung nicht beraten, sondern ausschließen, da dieses Modell die gesellschaftliche Spaltung weiter befördert. Ein Zugang nur für Geimpfte und Genesene ist nicht nur eine faktische Impfpflicht durch die Hintertür, sondern auch eine weitere Belastung für die eh durch die Pandemie hart gebeutelten kleinen Unternehmen, auf die alle Konflikte abgewälzt werden“, so Luksic.

Zudem verfalle damit ein Anreiz zum Testen und damit ein wichtiger Baustein der Pandemiebekämpfung. Einige Menschen könnten sich aus unterschiedlichen Gründen nicht impfen lassen. Diese komplett vom gesellschaftlichen Leben auszuschließen, sei indiskutabel. „Wir brauchen einen Weg zurück in die Normalität und raus aus dem Ausnahmezustand. Vor allem sollten die vielen Unternehmen in der Veranstaltungswirtschaft endlich Planungssicherheit bekommen, um nachhaltig planen und wirtschaften zu können. Erneute Grundrechtseingriffe oder gar einen weiteren Lockdown darf es nicht mehr geben“, fordert der FDP-Landesvorsitzende.

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