Symbolbild

„Mit drastischen Worten beschreibt Andreas Silbersack, Vizepräsident des DOSB, die aktuelle Lage im Amateur- und Breitensport, fokussiert auf Kinder und Jugendliche. Er bezieht sich auf Erkenntnisse des 4. Kinder- und Jugendsportberichtes im Sportausschuss des Bundestages.“, führt Joachim Geiger, sportpolitischer Sprecher der FDP-Saar aus.

Die Situation sei dramatisch. Seit mehr als einem Jahr seien Kinder und Jugendliche nicht mehr in der Lage, Sport zu treiben, wie sie es bräuchten. Eine verloren Generation würde produziert. Spätfolgen seien Fettleibigkeit, Essstörungen und psychische Probleme, die bis zu 1,5 Millionen Kinder beträfen. „Wir fordern die Landesregierung auf, energisch in Berlin darauf zu pochen, diesen Bereich endlich in seiner gebotenen Form bei allen zukünftig zu beschließenden Maßnahmen zu berücksichtigen. Sport muss dringend viel mehr in den Focus der Politik. Die Spätfolgen einer verlorenen Generation mit all ihren auch gesundheitlichen Auswirkungen muss am Ende die Gesellschaft zahlen. Sport kann einen großen Beitrag dazu leisten, die Pandemie zu überwinden. Auch im Saarland wird dies leider immer noch stiefmütterlich behandelt.“ so Geiger weiter.

„Mit der Änderung am Infektionsschutzgesetz wurde Sport im Freien wieder begrenzt, obwohl dort nur eine sehr geringe Gefahr einer Ansteckung besteht. Noch weitreichendere Einschränkungen konnten im Sportausschuss des Bundestags mit Hilfe der FDP gerade noch verhindert werden. Die Erkenntnisse vieler Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen, die alle zum gleichen Schluss kommen, werden ignoriert.“ Geiger abschließend.

 

Vorheriger ArtikelWege zu einem neuen digitalen Miteinander: Online-Matinée zum Internationalen Tag der Pressefreiheit
Nächster ArtikelSaarMover: Saarländisches Konsortium reicht Projektantrag für automatisierten ÖPNV beim Bund ein

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte kommentieren sie.
Bitte geben sie ihren Namen ein.