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Der Radverkehr wird für die Mobilität im Saarland immer wichtiger: Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle „Fahrrad-Monitor“ – eine bundesweit durchgeführte repräsentative Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts SINUS im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums (BMDV).

Dazu werden regelmäßig Personen zwischen 14 und 69 Jahren zum Thema Radverkehr befragt. Für das Saarland nahmen 500 Personen via Online- und Telefoninterviews an der neuesten Erhebung teil. Die Umfrage kommt zu dem Ergebnis, dass die Saarländer in 2021 deutlich häufiger auf den Sattel stiegen als noch im Vergleichsjahr 2017.

  • 30 Prozent der Befragten gaben an, ihr Rad mehrmals die Woche zu benutzen (2017: 22 Prozent).
  • 7 Prozent der Befragten fahren täglich mit dem Rad, was einer Verdreifachung des Wertes aus 2017 entspricht (2 Prozent)
  • 33 Prozent der Saarländer wollen ihr Rad in Zukunft häufiger nutzen
  • das Sicherheitsgefühl beim Radfahren ist deutlich gestiegen: 63 Prozent der Befragten fühlen sich beim Radfahren sicher (2017: 43 Prozent)

Der „Fahrrad-Monitor“ zeige, dass viele Saarländer die Vorteile des Radfahrens immer mehr zu schätzen wissen, so Verkehrsministerin Anke Rehlinger mit Blick auf die aktuelle Erhebung. „Es spart Kosten, fördert die Gesundheit, schont die Umwelt, wird dank besserer Infrastruktur und höherem Bewusstsein bei anderen Verkehrsteilnehmern immer sicherer und nicht zuletzt: Es macht Spaß! Jetzt gilt es alles zu tun, um das Radfahren im Saarland noch besser zu machen, denn: Je attraktiver das Radfahren wird, umso mehr müssen wir uns darum bemühen, dass das auch so bleibt.“

Der Fahrradmonitor zeigt aber auch Handlungsfelder auf: So wünschen sich zum Beispiel 58 Prozent der Befragten mehr Radwege, 54 Prozent halten eine bessere Trennung von Radfahrern und Pkw-Fahrern für erforderlich und 39 Prozent wünschen sich mehr sichere Fahrrad-Abstellanlagen. Der sich derzeit in der Fortschreibung befindliche „Radverkehrsplan Saarland“ der Landesregierung greift diese Handlungsfelder bereits auf: Der neue Radverkehrsplan soll insbesondere an die Bedürfnisse des Alltagsradverkehrs angepasst und noch in diesem Jahr veröffentlicht werden.

Zudem unterstützen Land und Bund mit den bereits bestehenden Förderprogrammen „NMOB-Rad“ und „NMOB Stadt-Land“ die saarländischen Kommunen bei der Verbesserung ihrer Radverkehrsinfrastruktur, etwa durch finanzielle Unterstützung beim Bau neuer Radwege.  Auch das Land investiert weiter kräftig in die Radverkehrsinfrastruktur, um Lücken im Radwegenetz zu schließen. Aktuell zum Beispiel zwischen Niederlosheim und Nunkirchen.

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1 Kommentar

  1. Ich als Triathlet fahre mit meinem Speedmax ohnehin lieber auf der Straße. Insbesondere wenn ich nun im Köllertal fahre Richtung Völklingen. Walpershofen seit die Kläranlage Ausgebaut wird muss man hinter Leitplanken einen Neuangelegten Weg, man kommt am P und R Parkplatz Haltepunkt Etzenhofen raus. Der Weg sehr schmal, am Parkplatz muss ich absteigen. Dann lieber vorne über die Etzenhoferstraße.

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