In der Bahnhofsstraße in Saarbrücken - Foto: Stephan Bonaventura
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Die Corona-Schutzmaßnahmen auf Landes- und Bundesebene enden mit Ablauf des heutigen 7. April 2023.

Damit gibt es für Bürger im Alltag ab Samstag – in Bezug zur Corona-Pandemie – keine relevanten rechtlichen Vorschriften mehr. Aufgrund der stabilen Infektionslage sind zahlreiche Schutzmaßnahmen bereits in den vergangenen Monaten ausgesetzt worden.

Gesundheitsminister Magnus Jung: „Die Pandemie geht Expertinnen und Experten zufolge derzeit in eine Endemie über. Das Auslaufen der Corona-Verordnung ist damit ein letzter wichtiger Schritt in Richtung Normalität und ich freue mich, dass wir ihn jetzt gemeinsam machen können. Im Namen der saarländischen Landesregierung danke ich allen, die sich während der Pandemie engagiert und einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Krise geleistet haben. Mit ihrer Hilfe konnten die verschiedenen Infektionswellen maßgeblich abgeschwächt werden und mit flächendeckenden Impfungen haben wir im Saarland eine sehr gute Grundimmunisierung für die Bevölkerung erreichen können. Ein ganz besonderer Dank gilt den Personen in den pflegerischen und medizinischen Einrichtungen, die seit drei Jahren unter besonders schweren Bedingungen eine herausragende Arbeit leisten.“

Mit dem Auslaufen der Landesverordnung endet im Saarland die Verpflichtung zur Absonderung bzw. zur Einhaltung der absonderungsersetzenden Maßnahmen für Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Gleiches gilt für die bundesweiten Basismaßnahmen: Für Besucher von Krankenhäusern, Rehakliniken, Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen entfällt die Maskenpflicht. Das Hausrecht der betroffenen medizinischen und pflegerischen Einrichtungen bleibt hiervon unberührt. Die Einrichtungen können nach den Begebenheiten vor Ort entscheiden, welche Schutzmaßnahmen insbesondere für die vulnerablen Gruppen notwendig sind. Menschen, die sich mit einer Maske sicherer fühlen, etwa auf Grund einer Vorerkrankung oder wegen des Kontakts mit Risikopatienten, können ihre Maske auf freiwilliger Basis selbstverständlich weiterhin tragen.

Die Landesregierung betont, dass das Coronavirus nach wie vor nicht harmlos ist. Ähnlich wie bei der Grippe erwartet die Wissenschaft, dass es wahrscheinlich weiterhin regionale oder überregionale Ausbrüche und saisonale Erkrankungswellen geben wird, die auch mit schwereren Verläufen einhergehen können.

Magnus Jung abschließend dazu: „Wer krank ist, bleibt zu Hause und lässt sich krankschreiben. Egal ob Corona-Infektion, Influenza oder grippaler Infekt. Dieser wichtige, allgemeine Grundsatz gilt nach wie vor und ist insbesondere zum Schutz vulnerabler Gruppen maßgeblich – auch ohne rechtliche Verpflichtung.“

Daten & Fakten der Corona-Pandemie im Saarland

  • 1.097.226 Impfungen in fünf landeseigenen Impfzentren sowie den Mobilen Impfteams, davon bis zu vier Impfzentren gleichzeitig in Betrieb
  • 2.501.125 Testungen in acht landeseigenen Testzentren, davon bis zu acht gleichzeitig in Betrieb
  • 1.020.983 Anrufe in der Corona- und Impfhotline des Saarlandes in der Zeit vom 21. Dezember 2020 bis 31. Dezember 2022 (externe Firma)insgesamt
  • 494.827 laborbestätigte Infektionen im Saarland, 2.177 Todesfälle (Stand 06.04.2023, RKI Dashboard)
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