Auf E-Bikes die Heimat gemeinsam neu entdecken. Foto: pixabay.com © MaBraS (CC0 Creative Commons)

Ein E-Bike ist komfortabel, bringt Radfahrer zuverlässig zum Ziel und so manches elektrische Zweirad ist ein echter Augenschmaus. Die neuen Modelle sind schlank und stylisch. Immer mehr Menschen, darunter auch viele jüngere, steigen auf ein E-Bike um. Bevor drei Tourentipps rund um Homburg folgen, soll ein kurzer Leitfaden dabei helfen, ein passendes E-Bike auszuwählen.

E-Bike kaufen: Diese Typen gibt es

Es gibt für nahezu jeden Fahrertyp eine Variante mit Elektromotor. Wer ein neues E Bikes sucht, sollte sich an einen Fachhändler für E-Bikes wie fahrrad.de wenden. Dort finden Interessierte vielfältige Modelle im Sortiment, die für unterschiedliche Gelegenheiten und Nutzungsprofile geeignet sind. Zudem sind umfangreiche Infotexte verfügbar, die die Auswahl passender Modelle vereinfachen. Folgende E-Bike-Typen gibt es:

  • E-City-Bikes
  • E-Mountainbikes
  • E-Trekkingbikes
  • E-Crossbikes
  • E-Rennrad

City-Bikes und Trekkingbikes sind für den Freizeitbereich in der Regel die richtige Wahl. Als Kaufkriterien sollten Reichweite, Akkuladezeit, Leistung und Gewicht dienen. Die neuen Fahrradmodelle kommen mit Akkus, die in der Regel Touren bis 80 km zulassen, bevor nachgeladen werden muss. Robuste Akkus mit Lithium-Ionen sind aktuell die beste Wahl. Die Ladezeit für Akkus liegt zwischen 2 und 9 Stunden. Für gelegentliche Sonntagstouren reichen entsprechende Akkus aus, die über Nacht wiederaufladen. Wer das E-Bike regelmäßig über weitere Strecken nutzt, beispielsweise zum Pendeln zwischen Wohnung und Büro, sollte über Akkus mit kurzen Ladezeiten nachdenken. 

Übrigens fördert der Staat die Nutzung von E-Bikes über den Arbeitgeber. Ähnlich wie ein Firmenwagen können betriebliche E-Bikes steuerlich geltend gemacht werden. Außerdem können Privatpersonen in ihrer Steuererklärung für die Wege zwischen Wohnung und Arbeit eine Kilometerpauschale ansetzen. Mehr Infos liefert der Lohnsteuerhilfeverein. Tipp: Es gilt viele E-Bikes Ladestationen in der Region und auch zahlreiche Gastronomiebetriebe bieten ihren Gästen Lademöglichkeiten an. Einfach nachfragen und während der Ladezeit einen Kaffee trinken ist die entspannteste Art, den Akku zu laden und damit die Reichweite des Bikes zu erhöhen.

Ladestationen für E-Bikes gibt es an vielen Orten. Nicht immer sind sie so auffällig gekennzeichnet wie hier.
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Touren rund um Homburg:

Runde von Waldmohr (48 km)

Auf dieser Tour mit einer Länge von rund 48 km bewältigen Radfahrer einen Höhenunterschied von 280 m. Eine gute Grundkondition ist erforderlich, viele Pausen erleichtern die Radtour. Der Startpunkt liegt am Parkplatz Waldmohr. Die Route führt am Motschweiher vorbei Richtung Kübelberg und von dort weiter zum Ohmbachsee. Von hier aus geht es unterhalb von Gries in Richtung Glan. Ein 100 Jahre alter Tunnel wird mit dem Fahrrad durchquert und führt die Radfahrer in das Naturschutzgebiet Heimerbrühl. Weiter geht der Radweg in Richtung Nanzdietschweiler vorbei an einem kunterbunt gestrichenen Fahrrad über die Glantalbahn. Nachdem die A62 gekreuzt wurde, geht die Fahrt weiter nach Niedermohr, Kirchmohr und Weltersbach, um sich dann bei Rammstein-Wiesenbach zur Rammstein Airbase zu wenden. Hinter der A6 führt die Tour stets in der Nähe der Eisenbahnstrecke über Bruchmühlbach und Vogelbach zurück nach Waldmohr.

Runde von Rohrbach (32 km)

Die zweite Route umfasst etwas mehr als 30 km bei einem Höhenunterschied von 230 m und startet am Kulturdenkmal Bahnhof Limbach. Von hier aus führt die Radtour in südwestlicher Richtung entlang der Blies mit Blick auf den Schlossberg. Die Tour durch das Beeder Biotop führt an den Beeder Bliesauen vorbei und schwenkt danach in Richtung Schwarzenbach ab. Die Route folgt bis Ingweiler dem Verlauf der Blies und führt dann durch Grünland nach Bierbach. Nun führt der Radweg an der Eisenbahnlinie entlang bis hinter den Bahnhof Lautzkirchen. Von dort geht es über die Bliesgaustraße und Pirminiusstraße, dann über die Neunkirchenstraße zum Naturschutzgebiet Kirkeler Bachtal. Dort geht es rechterhand zurück auf den Radweg hinter dem Kirkeler Bach. Dem Radweg folgend geht es nach Kirkel bis zur Ortsdurchgangsstraße Kaiserstraße. Diese führt rechts Richtung Limbach und kurz vor dem Ortsausgang über die Bahnlinie hinweg auf einen Radweg, der sehr gut ausgebaut ist. Von hier aus ist es nicht mehr weit zurück zum Ausgangspunkt. Radfahrer kreuzen die A8 und gelangen nach Limbach hinein. Dort folgen Sie der Hauptstraße zurück zum Startpunkt am historischen Bahnhof Limbach.

Die Gartenroute mit Schlosspark (35 km)

Diese Rundtour startet am Hotel Bürgerhof in Homburg und führt über den Saarland Radweg in Richtung Klosterruine Wörschweiler. Von dort geht es weiter zum Vogelschutzgebiet Blies und hinüber zum Vogelschutzgebiet Beeder Bruch. Zwischenstation ist das Biosphärenreservat Bliesgau. Dort wendet sich die Tour Richtung Westen vorbei an der Limbacher Mühle, der Elisabethkirche über die Hauptstraße, bis es rechts über die Niederbacherstraße zum kleinen Hirsch-Berg geht. Von dort führt die Tour über die Blies nach Niederbexbach über die Bliestalstraße. Hinter der Ortschaft biegen die Radfahrer links auf die Landstraße ab und fahren Richtung Blumengarten. Hinter Blumengarten geht die Tour vorbei an einem Waldstück über die Bahnlinie rechter Hand Richtung Hochwiesmühle. Dort folgen Radfahrer der Mühlenstraße und biegen in Kleinottweiler links auf die Bundesstraße ab. Diese führt links am Brückweiher und am Minigolfplatz vorbei bis hin nach Jägersburg. Weiter geht es durch den Staatsforst Homburg, erneut über den Saarland Radweg, der rechts über die Autobahn Richtung Erbacher Bahnhaus führt. Von dort führt die Route zurück zum Ausgangspunkt in Homburg.

Auch für Kinder und Jugendliche gibt es passende E-Bikes.
Foto: pixabay.com © Maxfoot (CC0 Creative Commons)

Radtouren und Ausflüge für die ganze Familie

Es gibt zahlreiche Radwanderwege rund um Homburg, die auch für Kinder geeignet sind. Die Tourismuszentrale in Saarland hält hierzu vielfältige Tourenvorschläge bereit. Dort sind unter anderem die Adebar-Runde, die Biber-Tour und die Bostalsee-Runde zu finden, die unter 30 km lang sind. Auch der Köllertal-Radweg und der Niedtal-Radweg eignet sich für Familienausflüge. Wer mit einem E Bikes unterwegs ist, bewältigt leicht Steigungen und muss auch vor längeren Strecken keine Scheu haben. Für Einsteiger gilt allerdings, sich langsam an lange Routen heranzutasten. Radfahrer jeder Erfahrungsstufe sorgen dafür, dass sie stets Flickzeug, ein Smartphone für den Notfall und einen kleine Erste-Hilfe-Ausstattung in Form von Pflaster und Salbe bei sich führen. Und wer generell vorab etwas mit seinem neuen E-Bike üben will, bevor er die Heimat neu entdeckt, bucht einen E-Bike-Kurs beim Verkehrsverein. Danach dürfte der nächsten längeren Tour nichts mehr im Wege stehen.

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