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Der St. Ingberter und ehemalige CDU-Saar-Fraktionschef Günther Schwarz ist letzte Woche im Alter von 80 Jahren verstorben.

Anfangs Mitglied in der Jungen Union, trat er schon während seines Jura-Studiums 1962 in die CDU ein. Nach seinem Zweiten Juristischen Staatsexamen 1968 war er als Richter erst am Amtsgericht Ottweiler, danach am Landgericht Saarbrücken tätig.

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Bereits von 1975 bis 1990 war Günther Schwarz Mitglied im Saarländischen Landtag, davon ab 1985 als CDU-Fraktionschef. In all den Jahren prägte er mit seiner sachlichen und menschlichen Art maßgeblich die Arbeit der Christdemokraten, was ihm auch die Wertschätzung politischer Gegner einbrachte. Als Mitglied des St. Ingberter Stadtrates und Fraktionsvorsitzender leitete er in der Stahlkrise die Umstrukturierung der damaligen Industriestadt hin zu einem modernen Produktions- und Dienstleistungsstandort ein. Dabei kam die langfristig betriebene Umwidmung von Industriebrachen in neue Gewerbegebiete der aufstrebenden Entwicklung von St. Ingbert zugute, beispielsweise auch mit der Gründung des Gewerbe- und Technologieparkes GmbH.

Nach seiner politischen Karriere kehrte Schwarz in den Richterberuf zurück und war zuletzt von 2000 bis 2005 Präsident des Landgerichts Saarbrücken. In der CDU enga­gierte sich der St. Ingberter von 2008 bis 2018 noch als Lan­des­chef der Senio­ren-Union.

“Günther Schwarz war mit seiner aufrichtigen, sozialen Art in vielen Belangen ein Vorbild für die CDU im Saarland. In all seinen Ämtern ist er stets Mensch geblieben und stand gerne mit Rat und Tat zur Seite. Er wird uns fehlen”, würdigte Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer das Wirken von Günther Schwarz.

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