Foto: Michael Quiring

Eine knapp 40 Teilnehmer starke Delegation aus Bayern bereiste vor wenigen Tagen das Biosphärenreservat Bliesgau.

Die Region rund um den Spessart prüft zurzeit, inwiefern die Einrichtung eines UNESCO-Biosphärenreservates eine gute Weichenstellung für die Zukunft bedeuten kann. Persönliche Eindrücke im saarländischen Biosphärenreservat und der Austausch mit hiesigen Akteuren sollen der Meinungsbildung dienen.

Mit zwei Reisebussen sind sie angereist, die Vertreter der Landkreise Miltenberg, Main-Spessart und Aschaffenburg sowie der Stadt Aschaffenburg. Hochrangige Vertreter der Kommunalpolitik, darunter eine Landrätin, zwei Landräte, ein Oberbürgermeister, eine Bürgermeisterin, ein Bürgermeister, Vertreter mehrerer Parteien, der Landwirtschaft, des Naturschutzes und der Forstverwaltung machen sich persönlich ein Bild vor Ort, in der Biosphäre Bliesgau.

„Der Auftakt findet in der Kreisverwaltung in Homburg statt, eine herzliche Begrüßung und ein Vortrag über die Entwicklungen in unserer Biosphäre sind das Rüstzeug für den späteren Austausch mit den Gesprächspartnern unserer Region, Akteuren und Interessensvertreten. Im weiteren Verlauf stehen die Besuche der Ölmühle in Einöd auf dem Berghof und des Wintringer Hofes in Kleinblittersdorf auf der Agenda“, erläutert der Verbandvorsteher des Biosphärenzweckverbandes Bliesgau, Landrat Dr. Theophil Gallo.

„Es ehrt uns auch, dass wir bei der Verbreitung des Biosphärengedankens mit unseren Erfahrungen konstruktiv unterstützen können, ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit den bayerischen Partnern“, so der Landrat abschließend.

Nebst einer Machbarkeitsstudie zur Einrichtung eines Biosphärenreservates im Spessart dient die Exkursion der Meinungsbildung der handelnden Akteure in Bayern. Nach der Übernachtung in St. Ingbert stand dann die Weiterreise ins benachbarte Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen an.

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