So viele Filme und Serien wie nie zuvor sind in diesem Jahr mit Bundesmitteln entstanden – und die dafür vorgesehenen Gelder sind bereits vollständig aufgebraucht. Die Bundesfilmförderung verzeichnet für 2026 ein Rekordjahr, das nahtlos an die bereits gestiegene Nachfrage des Vorjahres anknüpft.
„Die Filmförderung des Bundes wirkt“, erklärte Kulturstaatsminister Weimer zu den Zahlen. Man investiere in die Zukunft des Standorts Deutschland und schaffe die Grundlage dafür, dass wieder mehr Produktionen made in Germany entstünden. Die enorme Nachfrage wertet er zugleich als Beleg für die Leistungsfähigkeit der heimischen Wirtschaft.
Wie stark der Bund seinen Einsatz erhöht hat, zeigt ein Blick auf die Summen. Allein für die wirtschaftliche Filmförderung standen 2026 rund 250 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt bereit – nahezu doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. In der Folge konnten in den Jahren 2025 und 2026 mehr als 350 Film- und Serienprojekte auf den Weg gebracht werden.
Der Erfolg beschränkt sich dabei nicht auf die Bilanzen. Auch international sind deutsche Produktionen derzeit so präsent wie lange nicht mehr. Auf den großen Festivals räumen sie regelmäßig Aufmerksamkeit ab, was aus Sicht der Bundesregierung zweierlei belegt: die hohe Qualität des Standorts und die Wirksamkeit der 2025 eingeleiteten Maßnahmen. Zu diesen gehört unter anderem die Anhebung der Förderintensität auf international konkurrenzfähige 30 Prozent der in Deutschland anfallenden Produktionskosten.
Insgesamt stellt der Bund für die kulturelle und wirtschaftliche Filmförderung in den Jahren 2025 und 2026 mehr als 530 Millionen Euro bereit. Das markiert einen historischen Höchststand. Und die Entwicklung soll weitergehen: Der Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2027 sieht gegenüber 2025 eine spürbare Steigerung der wirtschaftlichen Förderung vor, während die kulturelle Filmförderung auf hohem Niveau fortgesetzt werden soll.
Hinzu kommen weitere Geldtöpfe, die das Bild abrunden. Neben der abgabefinanzierten Unterstützung durch die Filmförderungsanstalt fließen auch Mittel der Länder sowie beitragsfinanzierte Produktionsaufträge der öffentlich-rechtlichen Sender in die Branche. Der deutschen Produktionswirtschaft steht damit eine Förderlandschaft zur Verfügung, die selbst im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen als bemerkenswert robust gilt.




















