Archivbild - Paradeplatz Blieskastel

Nach der besorgniserregenden Medienberichterstattung der vergangenen Tage und Stunden hat sich die Lage in Afghanistan rapide verschlechtert. Die Bundesregierung arbeitet nach dem Abzug der Bundeswehr mit Hochdruck daran, alle deutschen Staatsangehörigen, aber auch afghanische Ortskräfte, die für die Regierung vor Ort gearbeitet haben, nebst ihren Familien, kurzfristig auszufliegen.

Schon im Hinblick auf die erhöhte Anzahl an Personen, die ausgeflogen und auch dem Saarland zugewiesen werden sollen, wird nach Informationen durch die erste Beigeordnete der Stadt Blieskastel, Lisa Becker, auch die Stadt Blieskastel ihrer humanitären Aufgabe nachkommen und afghanische Ortskräfte aufnehmen. Eine entsprechende Anfrage seitens des Innenministeriums sei bereits positiv beantwortet worden.

Becker: „Aufgrund der aktuell vorhandenen Ressourcen ist die Stadtverwaltung in der Lage, kurzfristig sechs Personen unterzubringen. Die entsprechenden Maßnahmen habe ich verwaltungsintern bereits angestoßen. Involviert sein wird auch wieder der Verein Flüchtlingshilfe Blieskastel e.V., der die Neuankömmlinge mit Wohn- und Ausstattungsgegenständen unterstützt, wofür ich mich auch im Namen der Stadt Blieskastel recht herzlich bedanken möchte.

Gemeinsam werden wir unserer humanitären Pflicht nachkommen und den afghanischen Hilfesuchenden hier in Blieskastel ein neues Zuhause und eine neue Heimat bieten. Auch im Fall der bereits hier bei uns lebenden und teilweise inzwischen bestens integrierten Flüchtlingen war die Aufgeschlossenheit und Unterstützung seitens der Blieskasteler Bevölkerung vorbildlich. Ihnen allen auch dafür meinen besonderen Dank!“

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