
Ein besonderer Konzertabend erwartet Musikfreunde am Donnerstag, 2. Oktober, im Kulturzentrum Saalbau Homburg. Ab 19.30 Uhr erklingt dort das fünfte Konzert der Internationalen Kammermusiktage, das in Kooperation mit den Homburger Meisterkonzerten veranstaltet wird. Unter dem Titel „Frühe Meisterwerke und ein stil- und genreübergreifendes Projekt“ treffen klassische Werke auf ein außergewöhnliches Crossover zwischen Pop und Kammermusik.
Das Programm spannt einen weiten Bogen: Wolfgang Amadeus Mozarts Streichquartett F-Dur KV 168 eröffnet den Abend mit jugendlicher Frische, bevor Gabriel Faurés Klavierquartett in c-Moll op. 15 eine romantische Note setzt. Den Abschluss bildet ein Werk, das nur selten auf den Spielplänen zu finden ist: „The Juliet Letters“ für Stimme und Streichquartett von Elvis Costello. Dieses Stück entstand in Zusammenarbeit mit dem Brodsky Quartett und verbindet Songwriting mit Kammermusik auf ungewöhnliche Weise.
Für die Aufführung konnten renommierte Künstlerinnen und Künstler gewonnen werden. Sänger Karsten Schmidt-Hern interpretiert den Gesangspart der „Juliet Letters“, während das junge Malion Quartett mit Bettina Kessler, Lilya Tymchyshyn, Miki Nagahara und Alex Jussow die Streicherparts übernimmt. Am Klavier ist Oliver Triendl zu hören, dazu tritt das erfahrene Vogler Quartett aus Berlin mit Tim Vogler, Frank Reinecke, Stefan Fehlandt und Stephan Forck auf. Gemeinsam gestalten sie einen Konzertabend, der durch die Vielfalt der Besetzungen besonders abwechslungsreich wird.
Die Internationalen Kammermusiktage Homburg laufen bereits seit dem 27. September und enden am 3. Oktober mit einer festlichen Matinée im Saalbau. Seit mehr als 20 Jahren zeichnen die Musiker des Vogler Quartetts als künstlerische Leiter für die Programmgestaltung verantwortlich. Sie laden regelmäßig befreundete Musiker ein, um das Publikum mit neuen Facetten der Kammermusik zu begeistern. In diesem Jahr gibt es zudem ein Jubiläum: Das Vogler Quartett spielt seit 40 Jahren in unveränderter Besetzung – eine Seltenheit in der internationalen Musikszene.
Das Meisterkonzert am 2. Oktober folgt den Bedingungen der Homburger Meisterkonzerte. Anders als bei den übrigen Kammermusiktagen gelten an diesem Abend gestaffelte Preiskategorien und feste Sitzplätze. Karten sind im Vorverkauf bei Ticket Regional, in der Tourist Info Homburg sowie an der Abendkasse erhältlich. Damit bietet sich den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, ein besonderes Konzerterlebnis mit erstklassigen Musikerinnen und Musikern in festlichem Rahmen zu genießen.




















