Eine Ausstellung mit Malerei, Grafiken und Objekten von Ingrid Lebong unter dem Titel „MEER und MEHR“ ist bald in der Galerie des Kulturzentrums Saalbau zu sehen. Eröffnet wird diese Kunstausstellung am Montag, 19. September, um 18.30 Uhr vom städtischen Beigeordneten für Kultur, Raimund Konrad, sowie der Kuratorin Dr. Françoise Mathis-Sandmaier.

Gezeigt wird in dieser Ausstellung eine repräsentative Auswahl an Werken aus den vergangenen zehn Jahren. Neben Bildern in Mischtechniken auf Papier sind auch Objekte aus Holz, Metall und Ton vertreten.

Sicht- und spürbar schlägt sich das Thema „Meer“ in Lebongs Arbeit nieder. Motiv und Malgestus visualisieren ein schwungvolles Auf und Ab. Fließende Formen dynamisieren die Fläche und den Bildraum. Die Ausstellung knüpft an das Grenzen überschreitende Kunstprojekt „Saarland in Marseille – Marseille en Sarre“ an, das Lebong im Jahr 2013 in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Gabi Wagner durchführte, erläutert die Kuratorin Dr. Mathis-Sandmaier. Das Ergebnis dieser kreativen Arbeit war noch im selben Jahr in der damaligen Kulturhauptstadt Marseille sowie im Saarländischen Künstlerhaus in Saarbrücken zu sehen. Das Thema „Meer“ war hiernach aber noch lange nicht abgeschlossen. Die künstlerische Auseinandersetzung mit der Stadt am Meer sollte nachwirken und Ingrid Lebong nachhaltig inspirieren, so die Organisatorin der Ausstellung.

Zu Szenen aus der südfranzösischen Hafenstadt gesellen sich so verschiedene Werkgruppen, die zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion pendeln. „Hierbei wird das Malerische immer wieder mit dem Zeichnerischen kombiniert. Fotografie und Textfragmente verschmelzen mit der Bildfläche. Der rasanten Dynamik antworten Zonen einladender Ruhe. Das spontane Zufällige und das kalkuliert Konstruktive begleiten den Entstehungsprozess der Werke“, schildert Dr. Mathis-Sandmaier die Arbeiten der Künstlerin. Lebongs zwei- wie dreidimensionale Kompositionen sind vielfach von gegensätzlichen Elementen bestimmt und stets spannungsgeladen.

Weiter schreibt die Kuratorin, dass das rhythmische, freie Fluten von Farben und Formen in offene und ereignisreiche Bildwelten mündet. Auch in den Objekten verschwimmen die Grenzen und findet eine Verschmelzung zu eigenständig neuen Gestaltungen statt.

Lebongs Kunst schafft aus dem Vertrautem etwas Neues. Die ungewohnte Sicht sensibilisiert u.a. für eine andere Wahrnehmung der Realität. Die Sorge der Künstlerin um das Wohl des blauen Planeten, das entscheidend vom Zustand der Meere abhängt, fließt in ihr Werk ein. Lebongs Ausstellung in Homburg regt auf unterschiedliche Weisen die Sinne an und bewegt viel „Meer und Mehr“.

Zu Eröffnung wird die Künstlerin anwesend sein. Der Eintritt ist frei.

Zur Ausstellung gehört auch ein Begleitprogramm. Die Künstlerin führt während der Zeit der Ausstellung samstags und sonntags persönlich durch die Galerie. Beginn ist jeweils um 15 Uhr. Auch hier ist der Eintritt frei.

Am Mittwoch, 28. September 2022, findet der Malkurs „Mein Meer“ für Kinder von acht bis zwölf Jahren unter der Leitung von Ingrid Lebong statt. Arbeitsmaterialien werden bereitgestellt. Beginn ist um 15 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Unkostenpauschale beträgt fünf Euro.

Die Galerie im Saalbau ist mittwochs bis sonntags von 14 bis 17 Uhr sowie vor den Theatergastspielen am 22. September und 5. Oktober und vor dem Meisterkonzert am 8. Oktober geöffnet.

Ausstellungstermin: 19. September bis zum 9. Oktober

Vorheriger ArtikelFlutlichtspiel im Waldstadion: FCH trifft auf Aufsteiger Fulda – und könnte an die Tabellenspitze springen
Nächster ArtikelTanzkurse und Fitnessangebote – Bewegt durch die kalte Jahreszeit mit dem Polizeitanzsportverein

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte kommentieren sie.
Bitte geben sie ihren Namen ein.