Junge, moderne und auch außergewöhnliche Kunst gibt es bald in ebenso außergewöhnlicher Location zu sehen. Der regionale Künstler Florian Höh präsentiert in den Schlossberg Höhlen seine einzigartigen Kunstwerke.

Die Vernissage zur Ausstellung „HÖHlenmalerei“ mit Arbeiten von Florian Höh findet an diesem Freitag, 8. Juli, um 19 Uhr statt. Anschließend ist die Ausstellung täglich vom 9. Juli bis zum 7. August während der Öffnungszeiten der Höhlen von 9 bis 16 Uhr zu besichtigen. Der Eintritt zur Vernissage ist frei. An den anderen Tagen ist der Zugang zur Ausstellung im Eintritt zu den Höhlen enthalten.

Wie er zur Kunst gekommen ist, beschreibt der 37jährige Florian Höh, der aus dem Saarpfalz-Kreis stammt, folgendermaßen:

„Begonnen hat es mit dem Graffiti. Zuerst zeichnete ich nur auf dem Papier vor mich her und merkte schnell, wie sehr ich mich dafür begeistern konnte. Es war die Faszination, wie und was man aus Buchstaben machen kann. Ich malte bis tief in die Nacht, ohne mitzubekommen wie schnell die Zeit verging. Das zeigte mir, dass ich ein gewisses Talent für das Malen hatte und damit nicht mehr aufhören konnte.

Irgendwann nahm mich dann ein Freund zum ersten Mal mit an eine Wand, die er von der Stadt angemietet hatte. So kam ich zum ersten Mal mit einer Spraydose in Kontakt und mir machte dies riesigen Spaß. So legte ich immer mehr Augenmerk auf die Farben und wie sich die verschiedenen Farbtöne miteinander verhalten und harmonieren.

Das Einzige was mich störte, war das die Bilder, die man geschaffen hat, immer wieder übermalt wurden. So begann ich damit Leinwände zu bemalen. Erst mit Dosen, danach mit Acryl Farben und einer Spachteltechnik. Ich begann immer mehr auszuprobieren.

Heute vermische ich beide Elemente, die Graffiti Einflüsse mit der Dose, sowie die Spachteltechnik mit den Acryl Farben.“

 

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