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HOMBURG1: Frau Germann, stellen sie doch mal kurz unseren Lesern den Gewerbeverein Homburg vor. Was sind ihre Beweggründe und Ziele?

Annette Germann: Seit Dezember 2012 betreibe ich eine Boutique für hochwertige Damenmode in Homburg am Marktplatz. In dieser Zeit habe ich nicht nur in meiner unmittelbaren Nachbarschaft, sondern auch über verschiedene gewerbliche Initiativen einen großen Einblick in die Sorgen und Nöte der Gewerbetreibenden und häufig auch der inhabergeführten Geschäfte gewonnen. Auf diesem Boden ist mein Wunsch gewachsen, aktiv an der Neu- und Umgestaltung der Stadtentwicklung und eines lebendigen Geschäftslebens mitzuwirken.

HOMBURG1: Am 18.10.2015 ist verkaufsoffener Sonntag in Homburg. Was dürfen die Besucher an diesem Tag besonderes erwarten, wird es spezielle Aktionen geben?

Annette Germann: Im Vorfeld der Organisation zum verkaufsoffenen Sonntag am 18.10. konnte ich in vielen Gesprächen mit verschiedenen Gewerbetreibenden erfahren, dass über die offizielle Information zum VOS hinaus, besonderen Wert auf die persönliche Kundenbindung gelegt wird: viele Kunden wurden persönlich zum Shopping in die Stadt eingeladen, attraktive Angebote in verschiedenen Geschäften werden angeboten – außerdem versprechen die angekündigten Stelzenläufer „Ringelschlingel“ eine lebendige Attraktion für unseren VOS zu werden. Die Verantwortlichen wie die Gewerbetreibenden versprechen sich davon eine gut frequentierte Stadt mit vielen Besuchern und Familien.

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HOMBURG1: Der Stadt Homburg wird als „Einkaufsstadt“ oft nachgesagt, daß zu wenig getan wird von Seiten der Einzelhändler. Wie gehen sie damit um und wie sehen sie selbst die Einkaufssituation?

Annette Germann: Es ist schade, dass immer wieder solch negative Stimmen unkritische Statements von sich geben. Aus meiner Sicht bietet Homburg gerade im Vergleich zu anderen Städten eine breite Auswahl an inhabergeführten Geschäften, die neben einer sehr kundenorientierten Beratung noch ein sehr individuelles Angebot pflegen, was andernorts so überhaupt nicht zu finden ist.

HOMBURG1: Wenn sie könnten wie sie wollen, was würden sie in unserer Stadt gerne gewerblich ändern?

Annette Germann: Läge es in meiner Macht, würde ich gerne die Leerstände zurückführen, um weitere Mieter mit attraktiven Kaufangeboten zu gewinnen.

HOMBURG1: Wie defininieren sie selbst erfolgreiches Innenstadtmarketing?

Annette Germann: